18:25-Niederlage in Hagen – „Kein Spieler hatte Normalform“

Es war ein Tag zum Vergessen für den VfL Lübeck-Schwartau. Am zweiten Teil des Doppelspieltags setzte es eine deutliche Niederlage beim VfL Eintracht Hagen. „Wir waren auf jeder Position deutlich unterlegen. Kein Spieler hatte heute Normalform“, sagte ein enttäuschter Torge Greve nach dem Spiel.

Dabei kamen die Lübecker zunächst gut in die Partie, waren vor 461 Zuschauern das bessere Team und führten mit 6:5 (11.). Auch nach einer Viertelstunde war das Spiel beim 7:7 noch völlig ausgeglichen. „Wir haben es in dieser Phase verpasst, uns eine Führung herauszuspielen. Bis dahin waren wir gut im Spiel“, so Greve.

Doch dann verlor der VfL die Linie. Die Abwehr bekam keinen Zugriff auf Hagens Offensive und das eigene Angriffsspiel lahmte. Hagen legte eine Vier-Tore-Serie hin (11:7/22.). „Wir haben keine guten Lösungen gefunden, hatten kaum Zug zum Tor“, so der VfL-Coach.

Zur Halbzeit waren die blauen Tiger beim 14:11 trotzdem noch in Schlagdistanz. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte liefen dann zwar besser, doch der Drei-Tore-Rückstand blieb bestehen (17:14/38.). Dann folgten allerdings 13 Minuten ohne eigenen Treffer. „Das war zu wenig. Wir haben die Verantwortung weitergeschoben, niemand hat das Spiel an sich gerissen“, so Greve.

Erst in der 50. Minute erzielten die Blau-Weißen wieder einen Treffer (15:22), doch da war das Spiel längst entschieden. „Wir werden die Niederlage jetzt analysieren und aufarbeiten. Wir müssen neue Kräfte sammeln“, sagte Greve. Schon am Samstag geht es für den VfL weiter. Mit Eintracht Hildesheim kommt ein weiterer Aufsteiger in die Hansehalle.

2018-02-26T09:31:08+00:00Montag, 26. Februar 2018|