Auswärtssieg – VfL feiert 25:24-Erfolg in Dresden

Der VfL Lübeck-Schwartau bezwingt den HC Elbflorenz mit 25:24 (12:15) und feiert den dritten Sieg in Folge. Nach einem Fünf-Tore-Rückstand zu Beginn der zweiten Halbzeit führte der bärenstarke Julius Lindskog Andersson sein Team zum ersten Auswärtssieg der Saison. „Pure Freude und Erleichterung“, verspürte VfL-Trainer Piotr Przybecki nach dem Abpfiff.

 

 

Am frühen Sonntagmorgen begann die Reise des VfL mit dem Mannschaftsbus ins 500 Kilometer entfernte Dresden, doch die Strapazen machten sich zunächst kaum bemerkbar. Der VfL legte einen ordentlichen Start hin, gestaltete die Partie vor 718 Zuschauern ausgeglichen und war auch nach einer Viertelstunde gegen die in dieser Spielzeit noch ungeschlagenen Sachsen auf Augenhöhe – Jan Schult besorgte den 6:6-Ausgleich (14.).

In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit mussten die Lübecker die Gastgeber etwas davonziehen lassen. Besonders der starke Linkshänder Dumcius bereitete der VfL-Abwehr Probleme. Bis zur Pause konnte sich der HC Elbflorenz eine Drei-Tore-Führung erspielen – mit 12:15 aus Sicht der Schwartauer ging es in die Kabine. „Wir hatten da etwas Pech im Abschluss, haben teilweise falsche Entscheidungen getroffen und den Faden verloren. Deswegen hat Elbflorenz auch verdient geführt“, so Piotr Przybecki.

VfL dreht das Spiel – Schweden-Duo überzeugt

Und auch nach Wiederanpfiff waren die Gastgeber zunächst das bessere Team. Nach zwei weiteren Treffern liefen Waschul und Co. nun einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher – doch die Vorentscheidung blieb aus. Angeführt vom bärenstarken Julius Lindskog Andersson (sechs Tore) kämpfte sich der VfL zurück in die Partie. Der Schwede erzielte vier Tore in Folge und brachte sein Team wieder ran – nur noch 19:18 (44.). Die Schwartauer hatten einen Lauf, der auch durch eine Auszeit der Dresdener nicht gestoppt werden konnte. Versteijnen besorgte den 19:19-Ausgleich und Löfström traf zur 20:19-Führung (48.).

Erst jetzt übernahm Elbflorenz wieder das Kommando, meldete sich mit einer Drei-Null-Serie zurück und erspielte sich eine erneute Führung – Greß traf zum 22:20 (52.). Doch die Schwartauer ließen sich davon nicht beeindrucken, stellten jetzt eine kompakte Abwehr mit einem starken Klockmann im Tor. Und vorne sorgte das Schweden Duo Lindskog Andersson/Löfström für die entscheidenden Tore. Am Ende feierte der VfL einen 25:24-Erfolg in Dresden und kletterte damit auf den sechsten Tabellenplatz. „Wir haben heute gezeigt, dass wir so ein Spiel auswärts bei einem starken Gegner drehen und am Ende auch gewinnen können“, freute sich Piotr Przybecki. „Wir haben nach dem Rückstand einen kühlen Kopf bewahrt, eine starke Abwehr gestellt und vorne unsere Stärken ausgespielt.“

2020-11-02T06:58:35+00:00Sonntag, 1. November 2020|