Am Dienstagabend empfängt der VfL Lübeck-Schwartau den TV Hüttenberg zum Nachholspiel des 15. Spieltags. Nach dem überzeugenden Auftritt gegen den Dessau-Roßlauer HV wollen die Lübecker den neunten Heimsieg in Folge einfahren.

Die Partie gegen den Dessau-Roßlauer HV war gerade erst beendet, da war der Fokus schon wieder auf die nächste Aufgabe gerichtet: „Uns erwartet eine unangenehme offensive Abwehr“, sagte Niels Versteijnen. „Wir müssen da wieder so diszipliniert und mit so viel Tempo spielen“, wusste Julius Lindskog Andersson. 

Seit dem Trainerwechsel von Frederick Griesbach zu Johannes Wohlrab geht es beim TVH aufwärts. Im Dezember blieben die Hessen komplett ungeschlagen und auch zuletzt lief es gut (drei Siege aus fünf Spielen im Februar). Gegen Rimpar gewann der TVH knapp mit 23:22 und kletterte damit auf den zehnten Tabellenplatz. „Hüttenberg ist gut drauf und kommt mit Selbstvertrauen nach Lübeck“, weiß VfL-Trainer Piotr Przybecki. „Wir müssen gegen die gute 3-2-1-Abwehr Lösungen finden. Das wird eine harte Nuss.“

Doch besonders in der eigenen Halle präsentierte sich der VfL in dieser Saison immer stark, feierte bereits acht Heimsiege. Nur das Saisonauftaktspiel gegen den VfL Gummersbach verloren die Lübecker in der heimischen Hansehalle. „Zu Hause sind wir eine Macht – obwohl keine Zuschauer da sind. Wir wollen gegen Hüttenberg da anknüpfen, wo wir gegen Dessau aufgehört haben. Wir brauchen wieder eine kompakte Abwehr und natürlich unser Tempospiel“, so Przybecki.

Die Statistik spricht am Dienstag klar für die Hessen: In den letzten fünf Duellen war der TVH dreimal siegreich, zwei Spiele endeten Unentschieden. Anwurf ist am Dienstagabend um 19 Uhr in der Lübecker Hansehalle. Das Spiel wird live auf vfl-tv.com via Sportdeutschland TV übertragen. Die letzten Informationen zum Spiel, ein Gespräch mit Jugendkoordinator Gerrit Claasen und Interviews mit den beiden Trainern gibt es schon ab 18:40 Uhr.