Foto: TV Emsdetten/Larissa Strohmann

Ernüchterung beim VfL Lübeck-Schwartau: Die Lübecker verlieren das Auswärtsspiel beim TV Emsdetten deutlich mit 32:25 (14:10). Die Lübecker konnten weder defensiv noch offensiv an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.

Nach zwei Siegen in Folge gingen die Gastgeber mit viel Rückenwind in die Partie und zeigten auch gegen die Lübecker von Beginn an ihre gute Form. Der VfL lief direkt einem Rückstand hinterher. Nach zehn Minuten waren die Lübecker besser im Spiel, erzielten nach einem Tempogegenstoß durch Kretschmer den 6:6-Ausgleich (13.) und gingen schließlich nach einem weiteren Gegenstoß durch Hansen mit 8:7 erstmals in Führung (17.).

Doch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben, der VfL tat sich offensiv jetzt wieder schwer und fand keine Lösungen gegen Emsdettens kompakte Abwehr. Immer wieder landeten die Würfe über dem Tor oder Torhüter Paske parierte. Der TVE hingegen präsentierte sich treffsicher und zog auf 13:8 davon (28.). Insgesamt blieb der VfL fast elf Minuten ohne eigenen Treffer, Julius Lindskog Andersson brach den Bann mit seinem Siebenmeter zum 13:9 (29.). Mit 14:10 für die Gastgeber ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war der TVE das wachere Team, das mit viel Tempo agierte und den Vorsprung auf sechs Tore ausbauen konnte. Wesseling traf zum 16:10. Die Lübecker zeigten sich jetzt offensiv verbessert, kassierten nach eigenen Toren aber immer wieder schnelle Gegentore. 

Es blieb bei einem unglücklichen Auftritt der Lübecker, die sich vorne Fehlwürfe leisteten und hinten zu große Lücken offenbarten. Wesseling baute den Vorsprung auf sieben Tore aus und traf per Siebenmeter zum 23:16 (43.), im folgenden Angriff erhöhte Terhaer auf 24:16 – Przybecki hatte Redebedarf und nahm die Auszeit. 

Der Acht-Tore-Rückstand sollte bestehen bleiben, die Lübecker scheiterten immer wieder am starken TVE-Keeper Paske und hatten auch defensiv weiterhin keine Antworten auf die Angriffe der Gastgeber. Am Ende verlor der VfL die Partie beim TV Emsdetten mit 32:25. 

„So dürfen wir uns nicht präsentieren“

VfL-Trainer Piotr Przybecki sagte nach dem Spiel: „Das war ein gebrauchter Tag. Wir haben zu viele Chancen vergeben und zu viele technische Fehler gemacht. Trotzdem war zur Halbzeit noch alles drin, aber wie wir dann gespielt haben, war inakzeptabel. Uns fehlte die letzte Konsequenz in den Aktionen. So dürfen wir uns nicht präsentieren.“