Der VfL Lübeck-Schwartau hat das Heimspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV mit 32:27 gewonnen. Die Lübecker dominierten die Partie von Beginn an und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel an einem Erfolg aufkommen. Jasper Bruhn, Julius Lindskog-Andersson und Niels Versteijnen waren jeweils sechsmal erfolgreich.

„Wir wollen genauso starten wie im Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen“, sagte VfL-Trainer Piotr Przybecki vor dem Anpfiff – und sein Team zeigte wieder das gewohnte Heimspiel-Gesicht. Klockmann im Tor konnte sich direkt mit mehreren Paraden auszeichnen und vorne präsentierte sich der VfL treffsicher. Löfström besorgte nach feinem Zuspiel von Lindskog Andersson die erste Drei-Tore-Führung – 7:4 (8.).

Die Lübecker waren vor allem offensiv gut im Spiel und hatten immer wieder gute Lösungen parat. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung wäre zu diesem Zeitpunkt schon eine höhere Führung möglich gewesen, so blieb es zunächst bei drei Toren Vorsprung. Jasper Bruhn traf aus dem Rückraum zum 10:7 (17.).  

Starker Endspurt in Halbzeit eins

In der Schlussphase der ersten Halbzeit bauten die Lübecker die Führung dann weiter aus. Die Abwehr stand kompakt, Klockmann parierte (acht Paraden in der ersten Halbzeit) und vorne war jetzt fast jeder Ball im Tor – Gonschor traf per Gegenstoß zum 15:9 (24.). Mit 17:11 ging es schließlich in die Pause.

Es dauerte ein wenig, bis der Torreigen der zweiten Halbzeit eröffnet wurde. Erst nach vier Minuten war Julius Lindskog Andersson per Siebenmeter wieder erfolgreich. Doch dann nahm die Partie wieder Tempo auf, beide Mannschaften erzielten schnelle Tore – Bruhn traf von Außen zum 21:14 (40.).

Der VfL konnte sich auch weiterhin auf Klockmann im Tor verlassen und hielt den DRHV auf Abstand. Der starke Jasper Bruhn besorgte vom Kreis das 27:19, kurz darauf erhöhte Niels Versteijnen auf 28:19 – Auszeit Dessau-Roßlau.

VfL hält Dessau auf Abstand

Die Lübecker ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und ließen keinen Zweifel mehr an dem Heimsieg aufkommen. In der Schlussphase durfte auch Youngstar Melf Hagen wichtige Spielpraxis sammeln, der sich mit dem Treffer zum 32:26 in die Torschützenliste eintragen konnte. 

VfL-Trainer Piotr Przybecki zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir waren von Beginn an wach, waren sehr agil, haben eine kompakte Abwehr gestellt und sind so zu Tempotoren gekommen. Das hatten wir uns vorgenommen. Nach der Halbzeit konnten wir uns noch nicht entscheidend absetzen, aber wir haben immer die Kontrolle behalten. Am Ende haben wir in der Abwehr etwas die Konzentration verloren, aber wir konnten heute alle Spieler einsetzen, das hat mich gefreut.“