Drei Siege in Folge – der vierte Erfolg soll gegen den TuS N-Lübbecke her

Lübeck-Schwartau will gegen eines der Spitzenteams der 2. Bundesliga Serie ausbauen und Torge Greve gebührend verabschieden

Die gute Nachricht vorab: die Verletzung von Finn Kretschmer, zugezogen im letzten Spiel gegen den HC Rhein-Vikings, stellte sich glücklicherweise als nicht so schwerwiegend heraus. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass der Rechtsaußen des VfL seine gute Form auch gegen den TuS N-Lübbecke in die Waagschale werfen kann.

Eine gute Form der Schwartauer wird auch zwingend notwendig sein, will die Mannschaft von Torge Greve ihre kleine Siegesserie ausbauen (zuletzt dreimal erfolgreich). Die Nordrhein-Westfalen kommen als Tabellen-Vierter und verfügen über einen sehr starken Kader. Insbesondere die Offensiv-Abteilung hat es nicht nur in sich, sondern auch die zweitmeisten Tore der Liga geworfen (700 – und damit 97 Tore mehr als der VfL Lübeck-Schwartau).

Torge Greve zur Qualität des Gastes: „Lübbecke verfügt über eine extrem hohe Qualität, für mich sind sie vom Potenzial das Non-Plus-Ultra der Liga. Woran es liegen könnte, dass sie ihre PS nicht in jedem Spiel auf die Straße bekommen haben, kann ich natürlich nicht sagen. Es wird für uns aber ganz schwer, wenn sie gegen uns erst einmal ins Rollen kommen.“

Aaron Zierke und der Mangel an Konstanz

Hochambitioniert gestartet, musste der TuS im Laufe der Saison einige negativen Überraschungen verkraften: die Niederlage in Hagen (26:27) war sicherlich ebenso wenig eingeplant, wie die 0:4 Punkte gegen Essen oder dass in zwei Spielen gegen Emsdetten nur ein Punkt auf der Haben-Seite stand. Ergebnisse, die vom Papier her und aus der Ferne nur schwer nachzuvollziehen sind.

Umso schmerzhafter, dass die Lübbecker im Hinspiel gegen den VfL ihr Können vollständig abrufen konnten und die Schwartauer mit 23:16 geschlagen haben. Nebenbei die schlechteste Offensiv-Ausbeute der Ostholsteiner. Greve erinnert sich: „Das war ein äußerst uninspirierter Auftritt von uns. Das wollen und müssen wir am kommenden Samstag besser machen. Letztendlich wollen wir nicht nur unsere Serie ausbauen, sondern auch noch die eine oder andere Mannschaft in der Tabelle überholen. Am liebsten würden wir natürlich nach dem Spiel punktemäßig den TuS N-Lübbecke schon einmal eingeholt haben. Und wer weiß, was dann in der Folgezeit noch möglich ist.“

In der Vorbereitung ist den Lübeckern immerhin schon ein Sieg gelungen (32:19). Das allerdings ist für den Schwartauer Coach kein Grund, sich in Sicherheit zu wiegen: „Natürlich war es ein toller Erfolg und stärkt unser Selbstvertrauen, aber zum einen war das die Vorbereitung, zum anderen werden sich auch die Lübbecker an das Ergebnis erinnern und auf eine Revanche aus sein.“ Glücklicherweise werden Torge Greve Finn Kretschmer und Jan Schult zur Verfügung stehen, um den matten Eindruck aus dem Hinspiel zu revidieren.

Kein Spiel wie jedes andere – Torge Greve verlässt den VfL

Nicht nur aus sportlichen Gründen werden sich alle VfLer am Samstag wieder zerreißen. Mit dem Spiel gegen den TuS N-Lübbecke endet die gemeinsame Zeit der Schwartauer mit ihrem Chefcoach. Über sieben Jahre lenkte Torge Greve die Mannschaft um Martin Waschul und führte sie von einem Abstiegsplatz in die oberste Tabellenregion in Liga 2. Ab Sonntag möchte Greve Ähnliches mit einem anderen VfL erreichen, nur eben eine Etage höher – es zieht ihn nach Gummersbach. Wir sagen Danke und wünschen ihm bei seiner neuen Herausforderung viel Erfolg und alles Gute!

Nur noch einmal also wird Greve sich voll für unseren VfL engagieren, wird dirigieren und anfeuern. Wer dieses besondere Spiel live erleben möchte, ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Hansehalle herzlich willkommen. Zur Einstimmung findet Ihr weitere Fakten über den Gegner hier!

2019-03-08T14:16:03+00:00Freitag, 8. März 2019|