Am 31. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der VfL Lübeck-Schwartau den TuS N-Lübbecke. Nach der deutlichen Niederlage in Konstanz wollen die Lübecker im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten wieder doppelt punkten.

Die Vorzeichen für das Duell mit dem Aufstiegsaspiranten aus Lübbecke könnten aus Sicht des VfL besser sein. Das von Verletzungen geplagte Team der Lübecker wurde in der vergangenen Woche zusätzlich von einer Erkältungswelle geschwächt. Beim Auswärtsspiel in Konstanz musste der VfL dann eine empfindliche Niederlage einstecken. „Natürlich war das bitter“, sagt VfL-Trainer Piotr Przybecki. „Ich will die verletzten und kranken Spieler aber nicht als Ausrede für unsere Leistung gelten lassen. Wir können und müssen besser spielen, das wissen wir.“

Schon am Mittwoch kann das Przybecki-Team zeigen, dass es deutlich besser geht. Dann wird wieder in der heimischen Hansehalle gespielt. „Wir wissen, was wir können, vor allem zuhause“, so Przybecki. „Wir wollen wieder ein anderes Gesicht zeigen als in Konstanz.“ Mit dem TuS N-Lübbecke kommt ein Gegner nach Lübeck, der im Kampf um den Aufstieg jeden Punkt braucht, das weiß auch Przybecki. „Das ist eine richtig starke Mannschaft, mit vielen guten Einzelspielern. Das ist ein ganz anderes Kaliber als Konstanz. Sie haben eine aggressive und kompakte Abwehr, aus der heraus sie mit viel Tempo nach vorne spielen.“

Knappe Hinspielniederlage

Mut macht Przybecki das Hinspiel gegen Lübbecke, in dem der VfL am Ende zwar knapp mit 32:30 verlor, bis zum Ende aber auf Augenhöhe agierte. „Wir brauchen wieder den unbedingten Willen, das Spiel gewinnen zu wollen. Und natürlich Wurfeffektivität. Das wird am Mittwoch entscheidend sein“, so Przybecki.

Weiterhin verzichten muss der VfL-Coach auf Jan Schult, der sich nach seinem Muskelfaserriss noch im Aufbautraining befindet. Auch Thees Glabisch (Reha) und Dennis Klockmann (Meniskus-OP) stehen nicht zur Verfügung. Der vom Drittligisten SGSH Dragons verpflichtete Julian Borchert wird dafür erstmals im Kader des VfL stehen.

Anwurf am Mittwochabend in der Lübecker Hansehalle ist um 19:30 Uhr. Die Vorberichterstattung im Livestream beginnt bereits um 19:15 Uhr. Die Partie kann wie immer bei Sportdeutschland TV und auf vfl-tv.com verfolgt werden.