Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga tritt der VfL Lübeck-Schwartau beim TuS N-Lübbecke an. Nach sechs Siegen in Folge fahren die Lübecker als Tabellenvierter zum Duell gegen den direkten Verfolger nach Lübbecke.

Erst zweimal war der VfL in dieser Saison auswärts gefordert, die beiden weiteren Spiele in Ferndorf und Bietigheim mussten verlegt werden. Die bisherige Bilanz in fremden Hallen ist ausgeglichen: Beim DRHV verlor das Team von Piotr Przybecki, in Dresden war der VfL erfolgreich. „Wir fahren nach Lübbecke, um auch dort zu punkten“, gibt sich VfL-Trainer Piotr Przybecki selbstbewusst. „Wir wollen dort mit breiter Brust auftreten und auch dort an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.“

Die Formkurve der Nettelstädter zeigte in den vergangenen zwei Spielen nach unten, gegen den HSV Hamburg gab es eine Heimniederlage und beim TV Großwallstadt reichte es nur zu einem 21:21-Unentschieden. Trotzdem steht das Team von Trainer Emir Kurtagic dank eines guten Saisonstarts nur einen Platz hinter dem VfL. „Der TuS N-Lübbecke hat für mich das Potential, um ganz oben mitzuspielen“, sagt Przybecki. „Sie spielen eine sehr starke 6:0-Abwehr, die wir in Bewegung bringen müssen. Zudem haben sie starke Eins-gegen-Eins-Spieler. Das wird eine ganz schwere Aufgabe.“

Mit Raguse, ohne Schult

Wie zuletzt setzt der VfL-Trainer erneut auf eine gute Abwehr-Leistung seiner Mannschaft und auf das gut funktionierende Tempospiel. „Wir brauchen diese einfachen Tore, um dort zu bestehen“, weiß Przybecki. Verzichten müssen die Lübecker am Freitag weiterhin auf Jan Schult, der aufgrund seines Muskelfaserrisses noch nicht wieder zur Verfügung steht. Dafür soll Mex Raguse, der gegen Konstanz ein erfolgreiches Comeback feierte, mehr Spielanteile im linken Rückraum bekommen. „Ich freue mich sehr, dass Mex wieder zur Verfügung steht. Wir müssen seine Einsatzzeit jetzt langsam wieder steigern und wissen, dass er uns mit seiner Qualität helfen wird“, so Przybecki.

Auch am Freitagabend muss das Spiel vor leeren Rängen ausgetragen werden. Anpfiff in der Merkur-Arena ist um 19:30 Uhr, live übertragen wird die Partie auf vfl-tv.com.