27:33-Heimniederlage gegen Eintracht Hagen

Der VfL Lübeck-Schwartau unterliegt dem VfL Eintracht Hagen mit 27:33 (13:16). Vor 1284 Zuschauern liefen die Lübecker von Beginn an einem Rückstand hinterher, bekam in der zweiten Halbzeit nach einem Platzverweis gegen Paul Skorupa in der Abwehr keinen Zugriff mehr und scheiterte zu oft an Hagen-Keeper Maurice Paske. Bester Torschütze auf Seiten des VfL war Mex Raguse mit elf Treffern.

Die Gäste aus Hagen zeigten schon zu Beginn der Partie, warum sie für viele Experten trotz Tabellenplatz 16 zu den Top-Teams der Liga zählen. Die Neff-Sieben zeigte Tempohandball und präzise Abschlüsse, kam immer wieder zu freien Abschlüssen. Defensiv bekam der VfL kaum Zugriff und vorne scheiterten Kretschmer und Co. reihenweise am Aluminium. Gleich fünfmal trafen die Lübecker Pfosten oder Latte. Und auch Maurice Paske im Tor der Hagener konnte mehrere Würfe parieren. So spielte sich Hagen schnell einen deutlichen Vorsprung heraus, Jan-Lars Gaubartz traf aus dem Rückraum zum 4:9 (14.).

VfL verkürzt Rückstand bis zur Pause

Der VfL lief einem Rückstand hinterher und bekam die beweglichen Angriffe der Gäste nicht unter Kontrolle. Besonders aus dem Rückraum kam Hagen zu einfachen Toren, da war auch der gut aufgelegte Klockmann zu oft auf verlorenem Posten. Valentin Spohn erhöhte fünf Minuten vor dem Ende der ersten Hälfte auf 9:15 (25.). Erst nach einer Umstellung der Abwehr auf eine 5-1-Formation stand die Lübecker Defensive besser und der VfL verkürzte den Rückstand auf 13:16. Nach der Pausensirene hatte Jan-Eric Speckmann per Siebenmeter die Chance auf zwei Tore zu verkürzen, doch der sonst so treffsichere Linksaußen scheiterte an Eintracht-Keeper Paske.

Wie schon im ersten Durchgang landete der erste Wurf des VfL am Pfosten. In einer immer hitziger werdenden Partie mussten die Lübecker nach wenigen Minuten den nächsten Rückschlag hinnehmen. Paul Skorupa sah nach einer unglücklichen Abwehraktion die rote Karte und die Lübecker liefen weiterhin einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Weitere Zweiminutenstrafen gegen den VfL brachten die Halle zunehmend zum Kochen, doch Hagen behielt die Nerven. Norouzinezhad erhöhte auf 18:22 (42.).

Hagen behält die Nerven

Vor allem das starke Tempospiel der Gäste bekamen die Lübecker weiterhin nicht unter Kontrolle, blieben aber weiterhin in Schlagdistanz. Zehn Minuten vor dem Ende traf Mex Raguse zum 24:27 in das leere Tor und sowohl die Halle als auch das VfL-Team meldeten sich zurück. Doch Hagen ließ sich nicht verunsichern, hatte in Maurice Paske einen überragenden Rückhalt und fand vorne immer wieder Lücken in der VfL-Defensive. Mit dem Treffer zum 31:25 sorgte Tilman Pröhl schon fünf Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Am Ende feierte der VfL Eintracht Hagen einen verdienten 27:33-Auswärtserfolg.

 

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