Angeschlagener VfL gastiert in Bietigheim

Das Ziel für den Saisonendspurt ist klar: Der VfL Lübeck-Schwartau will sich einen Platz unter den ersten zwölf sichern und sich für den DHB-Pokal qualifizieren. Am 35. Spieltag reist der VfL personell geschwächt zur SG BBM Bietigheim. Anwurf in der EgeTrans Arena ist am Sonntag um 17 Uhr.

VfL muss Ausfälle kompensieren

Während für die SG BBM Bietigheim am Mittwoch das Nachholspiel gegen den HSC Coburg anstand, hatte der VfL eine lange Trainingswoche und eine ausgiebige Vorbereitung auf die Partie am Sonntag. Allerdings fehlten VfL-Coach Michael Roth einige Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt. Mex Raguse, Carl Löfström (beide krank) und Matej Klima (Bänderriss) konnten nicht trainieren und werden wohl auch das Spiel in Bietigheim verpassen. Dazu fehlen Dennis Klockmann (Muskelriss), Fynn Ranke (Knieprobleme) und Mattis Potratz (Schulter-OP). „Das ist eine schwierige Situation“, sagt Michael Roth. „Wir werden aber alles versuchen, um diese Ausfälle zu kompensieren.“

Gegen Coburg reichte es für Bietigheim am Mittwoch nur zu einem 29:29-Unentschieden, doch die Schwaben stehen mit 37:29-Punkten derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz und damit drei Pluspunkte vor dem VfL. „Ich kenne Bietigheim als Heidelberger schon lange und weiß, dass die SG BBM zuhause immer stark ist“, sagt VfL-Trainer Michael Roth. „Trotzdem wollen wir versuchen unsere Auswärtsstarke, die wir in der Rückrunde oft gezeigt haben, auch in Bietigheim zu nutzen. Wir werden alles geben, um die Punkte mit an die Ostsee zu nehmen.“

"Wollen wieder mit Tempo spielen"

Gegen die von Iker Romero trainierte Mannschaft musste der VfL im Hinspiel eine 31:35-Heimniederlage einstecken. „Bietigheim spielt einen schnellen Handball“, weiß Kapitän Finn Kretschmer. „Aber auch wir wollen wieder mit Tempo spielen und viele Tore erzielen.“ Ein taktisches Mittel wird zudem, wie fast in der gesamten Rückrunde, wieder das Überzahlspiel mit dem siebten Feldspieler sein. „Das funktioniert momentan richtig gut für uns, gegen Coburg haben wir kaum Fehler gemacht“, so Michael Roth.

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