Ein starker Beginn und eine gute Crunchtime reichten am Ende für den VfL Lübeck-Schwartau gegen den Bundesligaabsteiger SC DHfK Leipzig nicht. Bei der 33:32-(16:14)-Niederlage war Magnus Holpert mit sieben Toren der erfolgreichste Lübecker.
Der VfL legte in Leipzig gut los und ging nach Toren von Holpert, Nickelsen und Juhl direkt mit 3:0 in Führung. Nach einer Parade von Ferjan legte Nickelsen mit einem klasse Anspiel an den Kreis zum 4:0 von Heinemann auf (4.). Danach kam auch der Bundesligaabsteiger besser ins Spiel und kam auf ein Tor heran. Diesen Spielstand konnte der VfL mit starken Abwehraktionen auch zehn Minuten später halten, als Holpert einen Steal erzielte und Holzhacker zum 8:10 per Siebenmeter traf. Immer wieder verpassten die Gastgeber die Chance zum Ausgleich und scheiterten an der Abwehr oder Ferjan, sodass Holpert erneut zum 10:12 treffen konnte. Erst in der 25. Minute gelang dem SC DHfK Leipzig der Ausgleich zum 12:12. Zum Ende der ersten Halbzeit scheiterten die Lübecker zunehmend an Mrkva, sodass die Sachsen in der 28. Minute erstmals mit zwei Toren in Führung gingen. Einar Nickelsen traf noch einmal zum 15:14, bevor Leipzig den 16:14-Halbzeitstand erzielte.
In der zweiten Hälfte gelang dem VfL nach 36 Minuten in Unterzahl der 18:15-Anschluss. In dieser Phase nutzte der ehemalige Bundesligist immer wieder das Tempo über die erste und zweite Welle und konnte so einen Vorsprung von fünf Toren herstellen. Wie schon im letzten Heimspiel gegen Dormagen konnte Thorstensen mit seiner Einwechslung noch einmal Akzente setzen und ermöglichte den 26:21-Anschlusstreffer von Thore Heinemann in der 47. Minute. In Unterzahl ging es in die Crunchtime, die Lukas Emdorf mit einem schönen Tor zum 29:25 eröffnete. Ein immer besser werdender Ole Hagedorn verkürzte fünf Minuten vor Spielende zum 32:29. Holzhacker machte die Partie mit einem erfolgreichen Siebenmeter zum 32:30 noch einmal spannend, auch weil Thorstensen auf der anderen Seite einen Siebenmeter parierte. Wieder war es Holzhacker, der den VfL wenig später auf ein Tor heranbrachte. In der All-in-Verteidigung eroberten sich die Lübecker noch einmal den Ball, doch die Zeit war abgelaufen, obwohl es ein Leipziger Foul gab, das den Wurf auf das leere Tor verhinderte. Somit endete die Partie mit 33:32.
„Können darauf aufbauen“
Nach einem guten Saisonstart kassiert der VfL Lübeck-Schwartau im vierten Pflichtspiel die erste Niederlage. „Die Entscheidung gegen einen Siebenmeter am Ende tut natürlich sehr weh und wirft Fragen auf. Trotzdem haben wir gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Wir müssen aber auch zugeben, dass wir von Minute 20 bis 45 wirklich hinterhergelaufen sind. Da hat Leipzig das Tempo diktiert, wir sind nicht mehr so in die 1:1-Aktionen gekommen und hatten deswegen natürlich einen gewissen Rückstand, den wir kompensieren mussten. Aber wie die Mannschaft sich da wieder herangekämpft hat und das Spiel fast noch gedreht hätte, war stark und darauf können wir aufbauen. Die Dinge, die dafür gesorgt haben, dass wir unsere guten ersten 20 Minuten nicht über 60 Minuten auf die Platte bringen können, werden wir nächste Woche analysieren und uns darauf fokussieren“, lautete das Fazit von David Röhrig nach dem Spiel.
Heimspiel zum Weltkindertag
Das nächste Heimspiel findet am 20.09.2026 um 17 Uhr gegen den TV Hüttenberg statt. Passend zum Weltkindertag hat der VfL zu diesem Anlass die Kindertickets in allen Kategorien auf 7 Euro reduziert. Darüber hinaus warten kinderfreundliche Aktionen in und vor der Halle sowie tolle Angebote in der Woche vor dem Spieltag rund um Tobys Tatzenbande, den VfL-KidsClub, präsentiert von der Volksbank Lübeck. Um dies nicht zu verpassen und den VfL weiter zu unterstützen kauft jetzt Tickets unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen!
SC DHfK Leipzig: Suljakovic (2), Mrkva (7), Haake, Binder (3), Klima (3), Peter (7), Schroven (4), Hinriksson (3), Gauer (3), Semper (6), Rogan (1), Voß, Bombac, Preuss (1), Hertzfeld, Koschek (1)
VfL Lübeck-Schwartau: Thorstensen (2), Ferjan (6), Ermann, Holzhacker (2), Houmøller (1), Hagedorn (5), Schramm, Holpert (7), Hartwig, Hartwich, Juhl (3), Heinemann (3), Zink, Nickelsen (2), Speckmann, Emdorf (6)
Spielfilm: 0:1, 0:4, 3:4, 6:8, 12:12, 15:13, 16:14 // 18:14, 19:16, 24:18, 26:22, 32:27, 32:31, 33:31, 33:32