Bittere Niederlage im Montagskracher – VfL verliert einen Krimi gegen Elbflorenz

In einem Handballkrimi, in dem der VfL Lübeck-Schwartau lange dran am Punktgewinn war, verlieren die Lübecker denkbar knapp mit 30:31 gegen den HC Elbflorenz. Einar Nickelsen war mit sieben Treffern Lübecks bester Torschütze.

Nach einer guten Abwehraktion traf Oliver Juhl erstmals zum 1:0 für den VfL. Wie schon im letzten Heimspiel gegen den 1. VfL Potsdam erwischte der VfL gemeinsam mit der Hansehalle im Rücken eine starke Anfangsphase. Paul Holzhacker stellte nach sieben Minuten auf 6:3. Nach einem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer blieben die Lübecker weiter dran und konnten auch noch zehn Minuten später die Führung gegen den Tabellendritten halten: Einar Nickelsen traf zum 10:9. In der 20. Minute gelang den Gästen aus Dresden dann die erste Führung, die sie auf zwei Tore ausbauten. Doch der VfL antwortete schnell und glich durch Alexander Hartwig zum 13:13 aus (28.). Der VfL konnte auch danach stark weitermachen und ging durch Oliver Juhl wenige Sekunden danach mit 14:13 wieder in Führung. Den Schlusspunkt zur Pause setzte Lukas Emdorf mit seinem Treffer zum 15:14-Halbzeitstand.

 

Mit dem ersten Tor nach dem Seitenwechsel erhöhte Hartwig von links außen auf 16:14. Doch danach war es der HC Elbflorenz, der besser aus der Kabine kam und seinerseits erneut auf zwei Tore davonzog. Die Lübecker blieben allerdings weiter in Schlagdistanz zum Aufstiegsaspiranten und glichen nach 40 Minuten zum 21:22 aus. Sechs Minuten später belohnte Paul Holzhacker den Lübecker Kampfgeist mit einem Siebenmeter zum 24:24-Ausgleich. Damit nicht genug: Nach einer Parade von Mark Ferjan war es erneut der 23-jährige Lübecker, der zur 25:24-Führung traf. Zu Beginn der Crunchtime drehte der VfL das Spiel komplett und ging durch Nadav Cohen mit zwei Toren in Führung (26:24). In dieser Phase ließ die Defensive der Lübecker gemeinsam mit Mark Ferjan nur ein Gegentreffer in zehn Minuten zu. In einem Handballkrimi kämpften sich die Dresdner allerdings 50 Sekunden vor Schluss noch einmal auf ein 30:30-Unentschieden heran. Am Ende verpassten die Lübecker die Gelegenheit zum Punktgewinn und verloren mit 30:31 nach einem Treffer in der letzten Sekunde denkbar knapp.

 

„Können uns am Ende für ein starkes Spiel nicht belohnen“

Nach der knappen Niederlage gegen Potsdam ist es für den VfL bereits die zweite knappe Niederlage gegen einen Topgegner, obwohl die Lübecker ein gutes Spiel zeigten. „Die Enttäuschung ist natürlich groß. 30 Sekunden vor Schluss hatten wir alles in der Hand, haben sogar den Siegtreffer erzielt, aber es gab leider Kreis ab. In den letzten acht Sekunden haben wir alles versucht, um den Wurf zu verhindern, indem wir offensiv pressen, aber dann haben wir uns überlaufen lassen. Ich glaube, wenn wir das 100-mal wiederholen, wird das kein einziges Mal mehr so passieren. Wir können uns am Ende nicht belohnen, obwohl wir über weite Strecken des Spiels dominant waren – und das gegen das stärkste Auswärtsteam der Liga. Trotzdem denke ich, dass wir heute zumindest moralisch ganz viel für uns gewonnen haben“, lautete das Fazit von David Röhrig nach dem Spiel.

 

Tag des Handballs in der Hanse-Belt-Region

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