Die U17-Youngsters des VfL Lübeck-Schwartau haben es geschafft: Mit einem 28:28-Unentschieden im Derby gegen den MTV Lübeck, am vergangenen Samstag in der Hansehalle, qualifizierte sich die B-Jugend erstmals für die Jugend-Bundesliga 2026/27.
Den Grundstein für diesen Erfolg legten die U17-Youngsters mit einem 24:22-Sieg im ersten Qualifikationsspiel gegen die SG Hamburg-Nord. In der Jahnhalle zeigten die Youngsters ein starkes Spiel und gaben dabei die Führung kein einziges Mal aus der Hand. Ein ähnliches Bild zeichnete sich im zweiten Qualifikationsspiel ab: Auch hier startete das Team von Trainer Benedikt Köhler mit einer Führung, die es bis zur Halbzeit hielt. Zwischenzeitlich traf Dario Jacobs sogar zur Vier-Tore-Führung. Doch der MTV Lübeck kam besser aus der Kabine heraus und schaffte in der 34. Minute nicht nur die erstmalige Führung, sondern traf neun Minuten vor Abpfiff zum 26:21. Doch die VfL-Youngsters gaben nicht auf und kämpften sich immer weiter heran. 30 Sekunden vor Ende der Partie kamen sie aufgrund eines technischen Fehlers des MTV mit einem Tor Rückstand in Ballbesitz. Henri Neugebauer setzte sich sieben Sekunden vor Schluss stark durch, widerstand dem Druck und traf zum 28:28-Ausgleich, der den Einzug in die Jugendbundesliga besiegelte.
„In der ersten Halbzeit sind wir souverän aufgetreten, haben immer wieder Lösungen gefunden und uns Chancen erarbeitet, die wir hochprozentig nutzen konnten. Nach der Pause hat MTV gute Umstellungen vorgenommen und unsere Jungs haben ein bisschen den Kopf verloren. So haben sich einfache Fehler eingeschlichen, wodurch MTV die Möglichkeit hatte, mit sechs Toren davonzuziehen. Nach den Auszeiten haben wir es besser gemacht. Wir haben uns über kleine Erfolge das Momentum aus der ersten Halbzeit zurückgeholt und den Ausgleich erzielt, der uns am Ende reicht“, sagte Benedikt Köhler, Trainer der VfL B-Jugend.
VfL Geschäftsführer Martin Murawski, der am Samstag ebenfalls in der Halle saß und den Erfolg bejubelte, sagt: „Glückwunsch an unsere U17 zum Einzug in die Jugendbundesliga, das bestätigt die starke Arbeit in den letzten Jahren in unserem Jugendbereich. Wir sind stolz auf unsere Youngsters und auf das, was sie erreicht haben.“
Auch als Jugendkoordinator blickt Benedikt Köhler erfreut auf die gesamte Qualifikation: „Ich bin einfach nur stolz auf die Leistung der Jungs. Dass sie sich mittlerweile eine solche mentale Stärke erarbeitet haben, ist unglaublich. Diese dann auch noch in einem so enorm wichtigen Spiel auf die Platte zu bringen, ist alles andere als selbstverständlich. Insgesamt bin ich der Meinung, dass es sehr verdient ist, dass wir mit dieser Mannschaft die Qualifikation erfolgreich beendet haben. Einfach, weil wir so lange und hart auf diesen Moment hingearbeitet haben – und dabei mussten wir auch noch auf einen Schlüsselspieler verletzungsbedingt verzichten.“
In der kommenden Saison dürfen sich die VfL Youngsters also mit den besten U17-Teams aus ganz Deutschland messen und dabei wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche Entwicklung sammeln. Der VfL Lübeck-Schwartau wünscht ihnen dabei viel Erfolg.