Dritter Sieg in Folge – VfL feiert erfolgreichen Familientag vor über 2000 Zuschauern

Der VfL Lübeck-Schwartau feiert am Familientag ein umkämpftes und emotionales Spiel mit 26:24 (10:11) und fährt damit den dritten Erfolg in Serie ein. Bester Lübecker Torschütze war Magnus Holpert mit sechs Treffern, Mark Ferjan parierte im VfL-Tor insgesamt 15-mal.

Bereits vor Anpfiff gab es das erste Highlight in der Lübecker Hansehalle: Vor dem Einlaufen des VfL kam Publikumsliebling Paul Skorupa auf die Platte und verkündete seine Vertragsverlängerung. Nach dem Anpfiff der Partie tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. In der fünften Minute erzielte Einar Nickelsen den ersten Lübecker Treffer zum 1:1, die erste Führung folgte exakt fünf Minuten später durch Jan-Eric Speckmann zum 4:3. Trotz der Halle im Rücken schafften es die Hanseaten nicht, sich abzusetzen. Nach 23 Minuten gelang es hingegen den Ferndorfern, nach einer zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Führung des VfL, wieder auszugleichen. Die Lübecker ließen sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen und stellten nach einem sensationellen Treffer von Magnus Holpert den Spielstand wieder auf 10:8 (26. Minute). Doch auch der TuS Ferndorf blieb wach und erzielte 90 Sekunden vor der Pause den 10:11-Halbzeitstand.

 

Ole Schramm erzielte das erste Tor der zweiten Hälfte mit einem Tempogegenstoß zum 11:11-Ausgleich. Neun Minuten und einen Doppelschlag von Paul Holzhacker später konnte sich der VfL zurückkämpfen und erarbeitete sich eine erneute Führung. Die Gastgeber bauten diese durch Rasmus Houmoller zum 15:13 aus – nach der bereits zwölften Parade von Mark Ferjan. In der Folge sah Ferndorfs Sören Servos nach einem harten Foul an Einar Nickelsen die rote Karte. Zur ersten Drei-Tore-Führung schweißte Ole Hagedorn den Ball in der 48. Minute aus der Distanz perfekt in den Knick. Der Versuch der Ferndorfer, den Ball ebenfalls in den Winkel zu setzen, scheiterte kurios, da der Ball am Eck kleben blieb. Auf der anderen Seite nutzten Hagedorn und Nickelsen ihre Chancen zur 22:17-Führung. In doppelter Überzahl kamen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen zwar noch einmal auf drei Tore heran, doch Holzhackers Treffer zum 25:21 in der 57. Minute markierte die Vorentscheidung. Den letzten Lübecker Treffer erzielte Hagedorn, bevor der TuS Ferndorf zum 26:24-Endstand traf.

 

„Hatten mit Merk Ferjan den entscheidenden Bonus im Tor“

Der VfL gewinnt damit nach dem letzten Heimsieg erneut vor einer vollen Hansehölle auch aufgrund einer starken Torhüterleistung. „Ferndorf hat es uns heute unfassbar schwer gemacht. Wir mussten für jedes Tor hart kämpfen und haben dabei ein bisschen die spielerische Linie verloren. Wichtig war, dass die Jungs die Halbzeitpause genutzt haben, um den Ballfluss wiederzufinden und nicht nur mit noch mehr Power, sondern auch mit mehr Übersicht in die Zweikämpfe zu gehen. Das war wirklich top. Ansonsten muss man sagen, dass Ferndorf heute vielen Phasen besser war als wir, aber wir hatten am Ende mit Mark Ferjan den entscheidenden Bonus im Tor“, sagte VfL Trainer David Röhrig nach dem Spiel.

 

Inklusionsspieltag am 01.05

Nach dem dritten Sieg in Folge geht es für den VfL auswärts bei der HSG Krefeld am Samstag, den 25.04.2026 um 18 Uhr weiter. Anlässlich des diesjährigen Inklusionsspieltags beim VfL Lübeck-Schwartau spielt im Vorfeld der Partie VfL Lübeck-Schwartau gegen TuSEM Essen die Inklusionsmannschaften vom TuS Lübeck gegen Mölln gegeneinander. Am Freitag, den 01.05.2026 öffnen die Tore der Hansehalle daher bereits eine halbe Stunde früher und somit schon um 17 Uhr. Um 17:10 Uhr wird dann das Inklusionsspiel stattfinden, sodass pünktlich um 19 Uhr die Partie gegen Essen angepfiffen werden kann. Um auch den Inklusionstag vom VfL nicht zu verpassen, sichert euch jetzt schon Tickets unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

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