„Ein richtig harter Brocken“ – VfL empfängt Dessau

Im dritten Heimspiel der Saison empfängt der VfL Lübeck-Schwartau am Freitagabend den Dessau-Roßlauer HV. Nach dem Auswärtserfolg in Aue gehen die personell angeschlagenen Lübecker selbstbewusst in das Duell mit dem Tabellendritten der Vorsaison. Anwurf in der Lübecker Hansehalle ist am Freitag um 19:00 Uhr.

David Röhrig musste improvisieren im Trainingsbetrieb in dieser Woche, denn nach den krankheitsbedingten Ausfällen von Paul Dreyer und Jan-Eric Speckmann beim Spiel in Aue meldeten sich am Montag weitere Spieler mit Erkältungssymptomen ab. „Die Grippewelle begleitet uns jetzt schon seit zwei Wochen, wir hatten zwei lange Auswärtsfahrten, auf denen wir sehr eng beieinander waren“, so Röhrig. Spätestens zum Heimspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV hofft der VfL-Coach auf die Rückkehr aller Spieler.

"Begeisternder Tempohandball"

Mit dem Dessau-Roßlauer HV kommt am Freitag der Tabellendritte der vergangenen Saison in die Hansestadt. Das Team von Trainer Uwe Jungandreas peilt auch in dieser Spielzeit die oberen Plätze an, legte mit drei Niederlagen und nur einem Sieg allerdings einen Fehlstart hin. „Sie sind nicht so gut in die Saison gestartet, aber da kommt eine sehr eingespielte Mannschaft auf uns zu“, weiß Janik Schrader. „Das wird ein richtig harter Brocken für uns.“ Und auch David Röhrig weiß um die Stärken des Gegners. „Sie haben in der vergangenen Saison bis zuletzt um den Aufstieg gespielt, und das vor allem aufgrund ihres begeisternden Tempohandballs, immer wieder angetrieben von Vincent Sohmann. Da müssen wir im Rückzug unfassbar aufmerksam sein“, so Röhrig.

"Wollen das Spiel in die letzten Minuten bringen"

Die vergangenen zwei Spiele in der Hansehalle gegen den DRHV endeten jeweils unentschieden, dieses Mal hoffen die Lübecker auf zwei Punkte. „Wir müssen das Selbstvertrauen aus den letzten Spielen mitnehmen. Wir haben ein Heimspiel in der „Hansehölle“ und wollen das Spiel wieder in die letzten Minuten bringen. Da haben wir jetzt schon dreimal bewiesen, dass wir das Spiel dann auch gewinnen können“, so Schrader.

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