Fünf Spiele in Folge ungeschlagen – VfL holt Unentschieden gegen den TuSEM Essen am Inklusionstag vor über 2000 Zuschauern

Auch im fünften Spiel in Folge bleibt der VfL Lübeck-Schwartau nach dem 29:29 (14:12)-Unentschieden gegen den TuSEM Essen ungeschlagen. In einem bis zum Schlusspfiff spannenden Spiel traf Paul Holzhacker sechs Mal und war damit der erfolgreichste Torschütze auf Lübecker Seite. Mark Ferjan zeigte mit 12 Paraden erneut eine starke Leistung.

Die Partie begann auf beiden Seiten mit Fehlern und wenig Offensivstärke. Der VfL erzielte erst nach fünf Minuten die ersten beiden Treffer durch Ole Hagedorn zum 2:2-Ausgleich. Nachdem der TuSEM Essen mit zwei Toren in Führung gegangen war, startete der VfL einen 6:0-Lauf, den Paul Holzhacker in der 18. Minute zum 8:5 vollendete. Doch die Essener blieben nach einem gut herausgespielten Treffer von Nadav Cohen dran und glichen in der 23. Minute erneut aus. Dann verpasste der dreifache Deutsche Meister allerdings, in Führung zu gehen, was die Lübecker ausnutzten und ihrerseits durch Oliver Juhl mit 12:9 in Führung gingen. In der 28. Minute jubelte die Hansehalle dann erstmals für die Rückennummer 9: Neuzugang Mahmoud El-Shobaky traf im ersten Einsatz im VfL-Dress zum 13:10. Zum 14:12-Halbzeitstand netzte Thore Heinemann vom Kreis.

 

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild wie in den ersten Minuten der ersten Hälfte: Essen traf zweimal und Einar Nickelsen war in der 34. Minute der erste Lübecker Torschütze zum 15:14. Nachdem die Essener zwischenzeitlich in Führung gegangen waren, verpassten sie den Zwei-Tore-Vorsprung. Paul Holzhacker warf das 19:17 für den VfL. Alles deutete auf eine spannende Schlussphase in der Hansehalle hin – und diese gab es am Ende auch: Zu Beginn der Crunchtime erhöhte Oliver Juhl noch einmal auf 25:23, doch drei Minuten vor Ende gelang dem TuSEM wieder der Ausgleich. Danach schafften es die Lübecker nicht mehr, sich entscheidend abzusetzen. 30 Sekunden vor Abpfiff traf Paul Holzhacker zur 29:28-Führung. Doch auch die Ruhrgebietler bekamen dadurch noch eine Chance in der Offensive, die sie vom Kreis zum 29:29-Endstand nutzten.

 

„Spricht für den Charakter der Mannschaft“

Trotz der Verletzungssorgen, die der VfL aktuell hat, zeigten die Lübecker erneut gute Moral und damit auch im fünften Spiel in Folge keine Niederlage. „Meine Gefühlslage ist sehr gemischt. Einerseits sieht man, wie wir auf dem Zahnfleisch kriechen und dann trotzdem gegen Teams, für die es um alles geht, dagegenhalten und alles reinhauen. Ein Oliver Juhl, der quasi ohne Trainingspraxis aus der Verletzung kommt und durchzieht, spricht für den Charakter der Mannschaft – das ist absolut großartig. Gleichzeitig stellen wir uns heute zu oft selbst ein Bein. Wir wechseln nicht klug im Rückzug. Das liegt natürlich auch daran, dass wir ein gewisses Risiko eingegangen sind, weil wir mit mehreren Abwehrangriffswechseln unsere Kräfte verteilen mussten. Aber wir waren im Rückzug zu unaufmerksam. Trotzdem ist es am Ende ein Punkt, über den wir uns auch freuen können“, sagte der VfL Trainer David Röhrig.

 

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