Heimstarker VfL trifft auf TV Hüttenberg

Nach sechs Heimsiegen in Folge trifft der VfL Lübeck-Schwartau auf den TV 05/07 Hüttenberg. Die Hessen belegen derzeit den zehnten Tabellenplatz und liegen drei Punkte hinter dem VfL. Die Partie wird am Freitag um 19 Uhr in der Lübecker Hansehalle angepfiffen.

Der TV Hüttenberg spielte zuletzt vor sechs Jahren in der ersten Handball-Bundesliga. Nach Platz 13 am Ende der vergangenen Saison sitzt nun ein neuer Trainer auf der Bank der Hessen - Stefan Kneer übernahm im Sommer das Traineramt, nachdem der ehemalige Bundesligaspieler die Mannschaft zwei Jahre lang als Co-Trainer begleitet hatte. Ebenfalls im Sommer kamen vier Neuzugänge, allerdings verließen auch sieben Spieler den Verein. Die Mittelhessen sind seit Jahren für ihre offensive Abwehr bekannt, weiß auch David Röhrig: „Sie sind bekannt für ihre offensive Abwehr, die sie dieses Jahr nochmal stabilisiert haben.“ „Sie ziehen ihr Ding durch, sind aber sehr gut darin im Laufe des Spiels auch Anpassungen vorzunehmen, wenn der Gegner überraschende Lösungen gegen ihre Abwehr findet“, fügte der VfL-Trainer hinzu.

 

„Im Angriff sind sie sehr trickreich und variantenreich und deswegen unfassbar schwer zu lesen und vorzubereiten“, analysiert Trainer Röhrig. Mit Ian Weber verlässt im Sommer der erfolgreichste Torschütze den TV Hüttenberg. Der 23-Jährige erzielte als Spielmacher im Rückraum in der laufenden Saison 140 Treffer und liegt damit ligaweit auf Platz neun. Auch auf Rechtsaußen sind die Mittelhessen mit 123 Toren gut aufgestellt - der 22-jährige Tristan Kirschner spielt bereits seine fünfte Saison im Hüttenberger Trikot. „Sie haben ein gutes Kreisläuferspiel und gefährliche Außen, über die sie immer wieder kommen und variieren ihre Abläufe immer wieder“, sagte David Röhrig. Erfolgreichster hessischer Kreisläufer ist Vit Reichel. Der 30-jährige Tscheche erzielte bisher 70 Treffer. Im Torhüterspiel fehlt den Mittelhessen die Konstanz - der TVH setzte bereits sechs verschiedene Torhüter ein und ist das Team mit den wenigsten Paraden der Liga. Auch die letzten Ergebnisse sprechen gegen Konstanz im Hüttenberger Spiel. Zwar gewann das Team von Stefan Kneer zuletzt mit 35:30 gegen die Eulen Ludwigshafen, musste aber auch eine deutliche 35:23-Niederlage gegen Dessau-Roßlau hinnehmen.

 

„Wissen, dass wir mit unseren Fans im Rücken alles schaffen können“

Trotz des noch immer anhaltenden Personalmangels ist der Lübecker Trainer optimistisch, schließlich steckte man letzte Woche in einer ähnlichen Situation, als die Schwartauer die HSG Nordhorn-Lingen bezwangen. „Wir sind weiterhin mit diesem knappen Kader unterwegs, aber wir wissen, dass wir mit unseren Fans im Rücken alles schaffen können, um auch diese Situation zu bewältigen“, sagte Röhrig. „Wir haben uns für das Spiel viel vorgenommen“, fügte der Lübecker Trainer hinzu. Karten für das Duell gibt es noch unter www.hansehoelle.de.

 

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