In ausverkaufter Hansehalle (2.100) - verletzungsgeplagter und kämpferischer VfL verliert knapp gegen den TuS N-Lübbecke

Mit 27:31 (15:15) verliert der VfL Lübeck-Schwartau in einer ausverkauften Hansehalle ein spannendes und emotionsgeladene Traditionsduell gegen den TuS N-Lübbecke. Bester Lübecker Torschütze waren Oliver Juhl, Ole Hagedorn und Einar Nickelsen mit jeweils sechs Treffern. Gemeinsam mit dem SV Todesfelde Spiel erlebten rund 3200 begeisterte Handballfans in der Hansehalle ein Handballevent der Extraklasse.

Der VfL Lübeck-Schwartau startete mit einer effektiven Offensive und glich durch Paul Holzhacker zum 1:1 aus. In Überzahl erspielte sich der VfL nach sechs Minuten die erste Führung zum 4:3. Die nächsten Minuten verliefen ausgeglichen mit Treffern auf beiden Seiten. Weder der TuS noch der VfL konnten von Fehlern des anderen profitieren. Sehenswert zum 8:9 traf in der 15. Minute Oliver Juhl. Trotz der aggressiven und guten Lübbecker Deckung fand der VfL immer wieder Lösungen im Angriffsspiel und ging durch den Comebacker Jan-Eric Speckmann mit 13:12 in Führung (21. Minute). Kreative Lösungen waren auch aufgrund der Verletzungssorgen im Lübecker Rückraum nötig, wo immer wieder Nadav Cohen zum Einsatz kam. Ole Hagedorn sorgte schließlich für den 15:15-Halbzeitstand.


Nach dem Seitenwechsel traf der heutige Kapitän Speckmann zum erneuten 16:16-Ausgleich. Vier Minuten später gingen die Lübecker durch Einar Nickelsen erstmals wieder mit 19:18 in Führung. Wie schon in der ersten Hälfte begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, und die Zuschauer in der ausverkauften Hansehölle sahen ein spannendes, emotionsgeladenes Spiel. Nach 42 Minuten ging der VfL durch Nickelsen mit 23:22 in Führung. Im direkten Anschluss gelang dem ehemaligen Nettelstedter Speckmann in Überzahl der Treffer zum 24:22. Zu Beginn der Crunchtime machte der TuS N-Lübbecke vieles richtig, unter anderem mit einer offensiveren Deckung, und konnte erstmals in diesem Spiel mit vier Toren davonziehen. Ole Hagedorn verkürzte noch einmal auf 25:28 (53.). Die Hanseaten gaben sich auch weiterhin noch nicht auf, sodass Nadav Cohen vier Minuten vor Abpfiff noch zum 27:29 traf. Doch das reichte am Ende nicht mehr, um die 27:31-Niederlage zu verhindern.


„Großes Kompliment an die gesamte Mannschaft“

Der VfL verliert damit ein bis zehn Minuten vor Schluss ausgeglichenes Topspiel trotz vieler Verletzungen gerade im Lübecker Rückraum. „Ich kann den Jungs heute überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir waren personell dermaßen gebeutelt. Wir hatten nur drei Rückraumspieler im Kader, davon war einer bis einschließlich gestern krank und sollte gar nicht so viel spielen. Er hat auf die Zähne gebissen, und man hat einfach gesehen, dass er ab der 50. Minute stehend K. o. war. Viele Dinge, die wir vorzubereiten versucht haben, sind durch kurzfristige Ausfälle ins Wasser gefallen. Ja, waren für uns nicht umsetzbar. Natürlich ärgern wir uns darüber, weil ich glaube, hier wären heute mit besseren Überzahlsituationen auch Punkte drin gewesen, aber ich muss der ganzen Mannschaft trotzdem ein großes Kompliment machen“, sagte David Röhrig.

Nach der Länderspielpause geht es für den VfL erst am 29.03.2026 in Coburg weiter. Am Gründonnerstag, den 02.04.2026 ist die HSG Nordhorn-Lingen zu Gast in der Hansehölle. Sichert euch bereits jetzt Tickets für das nächste Topspiel unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.


Erfolgreicher Doppelspieltag

Die Frauen vom SV Todesfelde konnten im Vorfeld der 2. Bundesligapartie im Derby gegen den SV Henstedt-Ulzburg überzeugen und holte sich mit einem Start-Ziel-Sieg den 18. Pflichtspielerfolg im 18. Spiel. Im Anschluss an die Partie krönte der VfL gemeinsam mit der HBL die Todesfelderinnen noch zum Drittligameister und Aufsteiger in die zweite Liga.

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