Inklusionstag mit Vorspiel in der Hansehalle – VfL trifft auf Traditionsverein TuSEM Essen

Am Tag der Arbeit, den 01. Mai 2026 geht es für den VfL Lübeck-Schwartau nach vier ungeschlagenen Spielen in Folge gegen den TuSEM Essen weiter. Anwurf ist Freitag um 19 Uhr, die Pforten der Hansehölle eröffnen für das Inklusionsspiel zwischen dem TuS Lübeck und Stodos Wilde 13 bereits um 17 Uhr.

Die aktuelle Spielzeit ist für den TuSEM Essen keine einfache. Wie schon in der vergangenen Saison befinden sich die Ruhrgebietler in großer Abstiegsgefahr. Letztes Jahr konnte sich der dreimalige deutsche Meister am vorletzten Spieltag mit einem 25:25-Unentschieden gegen den VfL retten. Dieses Unentschieden war am Ende der entscheidende Punkt für den Klassenerhalt. Wie schon in der letzten Saison stehen die Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr auf Rang 16 und haben mit 16:42 Punkten erneut nur einen Zähler Vorsprung vor Abstiegsplatz 17. Nach einer schlecht gelaufenen Hinrunde mit nur einem Sieg aus den ersten neun Spielen und insgesamt nur drei Siegen in der ersten Saisonhälfte, trennte sich der dreifache DHB-Pokalsieger von seinem Trainer Daniel Haase. Für ihn übernahm Kenji Hövels. Der neue Cheftrainer, der von der U23 der Füchse Berlin kam, holte über den Jahreswechsel in fünf Spielen vier Siege gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Der 40:32-Erfolg gegen die HSG Krefeld Ende Februar war allerdings das letzte Mal, dass Essen zwei Punkte holte. Seitdem gelangen lediglich zwei Unentschieden, allerdings beide gegen die Bundesligaabsteiger Bietigheim (33:33) und Potsdam (32:32). Zuletzt verlor das Team von Trainer Hövels mit 32:33 gegen den HC Elbflorenz, nachdem in der Schlusssekunde ein Siebenmeter den Sieg gekostet hatte. „Ich finde, die Situation von TuSEM Essen zeigt, wie stark diese zweite Liga ist. Wenn man sich die Tabelle anschaut, könnte man erwarten, dass sie aktuell in einer Krise stecken. Wenn man sich aber die letzten Spiele anschaut, dann sind sie selbst mit den Top-Teams der Liga absolut auf Augenhöhe“, analysierte VfL-Trainer David Röhrig.

 

Felix Mart ist einer von sechs Neuzugängen im Kader des TuSEM. Der ehemalige Spieler der Füchse Berlin ist beim TuSEM voll eingeschlagen: Der 21-jährige ist mit 108 Treffern Toptorschütze und hat mit 75 Assists ebenfalls die meisten Torvorlagen im Team. Dahinter liegen Kreisläufer Valentin Willner, der vor der Saison von den Rhein-Neckar Löwen gekommen war, und Felix Göttler mit jeweils 94 Treffern. Auf der Torhüterposition verfügt Essen mit der Leihgabe vom HSV Hamburg, Finn Knaack, und Dominik Plaue über zwei gute Möglichkeiten. Knaack parierte in dieser Saison 158-mal, Plaue 157-mal. Insgesamt kassierte der Traditionsverein aus Nordrhein-Westfalen in dieser Saison allerdings zu viele Gegentore: 967-mal musste das Essener Torwart-Duo in dieser Saison schon hinter sich greifen – nur der HC Oppenweiler kassierte mehr Gegentreffer.

 

„Wird ein schweres Spiel für uns“

Der VfL kommt zwar mit vier ungeschlagenen Spielen in Folge in das Heimspiel, ist allerdings noch immer vom Verletzungspech gegen den TuSEM verfolgt. „Essen spielt einen sehr unangenehmen, schnellen Ball im Angriff und hat eine junge, aber sehr physische Abwehr. Würde man sich nur die aktuelle Spielweise angucken, könnte man durchaus ein Team im gehobenen Mittelfeld erwarten. Ihnen hat in letzter Zeit jedoch oft das letzte Quäntchen Glück gefehlt, weshalb sie so unter Druck stehen. Das sollte für uns Warnung genug sein, wie schwer dieses Spiel werden wird. Für uns wird es natürlich auch darum gehen, wie unsere Personalsituation aussieht. Das werden wir wahrscheinlich erst Ende der Woche oder kurz vor dem Spiel wissen. Wir werden uns also wieder auf verschiedene Varianten vorbereiten müssen, um dann bereit für Essen zu sein“, sagte David Röhrig.

 

Inklusionsspieltag - Ein Abend, der verbindet

Beim Heimspiel gegen TuSEM Essen am Freitag, dem 01.05.2026, steht alles im Zeichen des diesjährigen Inklusionsspieltags. Noch vor dem Anpfiff der Bundesliga-Partie gehört die Bühne den Inklusionsmannschaften. Die Teams des TuS Lübeck und Stodos Wilde 13 eröffnen den Abend mit ihrem Spiel und setzen damit ein starkes Zeichen für Vielfalt und Miteinander. Die Tore der Hansehalle öffnen an diesem Tag bereits um 17:00 Uhr, eine halbe Stunde früher als gewohnt. Um 17:10 Uhr beginnt das Inklusionsspiel, bevor um 19:00 Uhr das Duell VfL Lübeck-Schwartau gegen TuSEM Essen angepfiffen wird. Bereits jetzt gibt es nur noch Restkarten für den Inklusionstag zu kaufen, sichert euch daher schnell eure Tickets unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen!


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Ab Freitag, den 01.05.2026 gibt es außerdem die Möglichkeit, die Dauerkarte auch für die kommende Saison zu verlängern oder neu zu bestellen, um auch im nächsten Jahr Platz in der Hansehölle zu haben.

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