Klasse Comeback in den Schlussminuten - VfL gewinnt gegen Großwallstadt

Der VfL Lübeck-Schwartau erkämpfte sich in den Schlussminuten des Spiels einen 25:26 (14:12)-Auswärtssieg gegen den TV Großwallstadt und ist damit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. Bester Torschütze der Lübecker war Einar Nickelsen mit sieben Toren.

Nach fünf gespielten Minuten verwandelte Paul Holzhacker den ersten Siebenmeter und erzielte somit den ersten Treffer für die Lübecker zum 2:1. Auch nach zehn Minuten konnte sich der VfL nicht an den TVG herankämpfen. Der wiederum zog auf drei Tore davon, doch Ole Hagedorn traf zum 6:4-Anschluss. Zwei Minuten später passte Nadav Cohen gut auf, fing einen Großwallstädter Pass ab und vollendete den Tempogegenstoß selbst zum 7:6. Die Defensive der Franken stellte die Lübecker immer wieder vor Probleme, und die Gastgeber bestraften nicht genutzte Lübecker Chancen. Trotzdem verkürzten Nickelsen und Heinemann auf 12:10, nachdem der VfL fast mit fünf Toren zurückgelegen hatten. Mit einem klasse Tor im Stil eines Kreisläufers erzielte Jan-Eric Speckmann den letzten Treffer zum 14:12-Halbzeitstand.

Nachdem die zweite Halbzeit ähnlich wie die erste Hälfte begonnen hatte und der VfL zwischenzeitlich sogar mit vier Toren zurücklag, konnte Speckmann wieder auf 16:14 verkürzen. Der Treffer zum 19:18 in der 44. Minute durch Einar Nickelsen war der erste Rückstand um ein Tor seit über 25 Spielminuten. Zum 22:22-Ausgleich traf erneut der Däne, nachdem Mark Ferjan, der frisch gewählte Spieler des Monats April, einen Wurf der Großwallstädter über die Latte gelenkt hatte (49.). Auch in den letzten fünf Minuten schafften es beide Teams nicht, ihre Gelegenheit zu nutzen, um das Spiel für sich zu entscheiden. So traf Nickelsen in der 56. Minute zum 24:24. Für die erste Lübecker 24:25-Führung sorgte Thore Heinemann wenig später nach einer guten Aktion in der Abwehr. Nachdem die Defensive von David Röhrig weiterhin standhielt, traf Speckmann zum 24:26 und damit zur Vorentscheidung. Auch der nächste Großwallstädter Angriff endete mit der zehnten Parade von Mark Ferjan, der fünf Minuten in der spannenden Phase ohne Gegentor blieb. Am Ende gelang den Unterfranken doch noch der Treffer zum 25:26-Endstand.

 

„Wir sind wahnsinnig glücklich über diese zwei Punkte“

Vor der Länderspielpause ist dies der sechste Sieg in Folge für den VfL, obwohl die Lübecker bis zur 57. Minute nicht einmal in Führung lagen. „Diese zwei Punkte waren ein riesiges Stück Arbeit für uns. Im Angriff ist uns nichts leichtgefallen. Großwallstadt war von dieser Kulisse wahnsinnig motiviert, hat sehr hart und kompakt verteidigt und wir sind nicht so richtig in unseren Spielfluss gekommen. Wir haben uns immer wieder festgelaufen und in der Abwehr etwas Anlaufzeit gebraucht, haben uns dann aber extrem gesteigert. Ab der 15. Minute war das, finde ich, eine absolute Top-Abwehrleistung. Gerade Thore Heinemann hat wahnsinnig gut gegen die Kreuzungen verteidigt, obwohl sie ihn immer wieder versucht haben wegzusperren. Das hat er top gemacht. Und dann hat Einar Nickelsen hinten raus richtig gezündet und Verantwortung übernommen. Auf einmal haben wir uns dann auf der Zielgeraden überraschend an Großwallstadt vorbeigedrängt. Am Ende sind wir wahnsinnig glücklich über diese zwei Punkte“, sagte der VfL Trainer David Röhrig.

 

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