In einem guten Spiel verliert der VfL Lübeck-Schwartau nur knapp mit 36:37 (19:17) gegen den Bundesligaabsteiger 1. VfL Potsdam. Bester Lübecker Torschütze war Magnus Holpert mit acht Treffern.
Der VfL Lübeck-Schwartau startete mit einem 1:0 durch Magnus Holpert in die Partie. Auch danach setzten die Lübecker ihre gute Anfangsphase fort und erhöhten durch Holpert erneut auf 3:1 (2.). Und damit nicht genug: Nach nicht einmal sechs gespielten Minuten zwang der VfL die Gäste aus Potsdam mit Hartwigs Treffer zur 6:1-Führung in die erste Auszeit. Danach fanden auch die Adler besser ins Spiel, doch nach elf Minuten stellte Magnus Holpert den Abstand wieder auf vier Tore (9:5) her. Nach einem zwischenzeitlichen 9:8-Anschlusstreffer der Brandenburger zog der VfL durch Einar Nickelsen in der 17. Minute wieder auf 13:9 davon. Vier Minuten später gelang dem Bundesligaabsteiger dann aber der erste Ausgleich seit 20 Minuten. Sechs Minuten später brachte Lukas Emdorf die Lübecker mit zwei Toren zum 18:16 wieder in Führung. Der letzte Treffer vor der Pause gehörte Rasmus Houmøller zum 19:17-Halbzeitstand.
Der VfL kam erneut gut aus der Kabine und erhöhte zu Beginn der zweiten Halbzeit durch einen Treffer von Houmøller nach einer Parade von Ferjan auf 22:19. Sieben Minuten später kamen die Potsdamer wieder auf 23:23 heran. Der VfL ließ sich davon zunächst nicht beirren, doch in der 41. Minute gingen die Gäste erstmals mit 25:26 in Führung. Holzhacker glich kurz darauf wieder zum 26:26 aus. Mit Beginn der Crunchtime lief der VfL weiter einem knappen Rückstand hinterher und konnte durch Einar Nickelsen auf 31:32 verkürzen. Doch auch danach blieb der Bundesligaabsteiger gut im Spiel und zog mit vier Toren in Überzahl davon – Hartwig stellte nach 56 Minuten den Spielstand auf 32:35. Kurz vor Schluss zeichnete sich Nils Conrad mit einem parierten Siebenmeter noch einmal aus. Einar Nickelsen gelang schließlich in der Schlusssekunde der Treffer zum 36:37-Endstand.
„Spiel auf Augenhöhe gegen einen starken Gegner“
In einem knappen Spiel gegen den Bundesligaabsteiger aus Potsdam schlägt sich der VfL gut, kann sich am Ende aber nicht belohnen. „Es waren heute die Kleinigkeiten, die das Spiel am Ende entscheiden. Potsdam hat heute wie erwartet ein unfassbar gutes und schnelles Angriffsspiel aufgezogen. Wir haben es trotzdem geschafft sie in passive zu kriegen, aber sind dann zu hibbelig geworden, wollten am Ende zu viel und so schleichen sich auch kleine aber Spiel entscheidenden Fehler ein. So summiert sich das am Ende natürlich bei einem Spiel auf Augenhöhe gegen einen starken Gegner, dass wir dann knapp verlieren“, lautete das Fazit von VfL Trainer David Röhrig
Nach dem Heimspiel ist vor dem Heimspiel
Lange Zeit für eine Pause ist für den VfL nicht. Bereits am Montag, den 02.03.2026 geht es für die Lübecker in der Hansehalle direkt in den nächsten Heimspielkracher. Anwurf gegen den HC Elbflorenz ist um 19:30 Uhr. Also sichert euch jetzt eure Tickets zum nächsten Topspiel in der Hansehalle unter www.hansehoelle.de, in der VfL Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.