Janik Schrader wird den VfL Lübeck-Schwartau noch 9 Jahren im Profibereich im Sommer verlassen. Der 26-Jährige hat sich dazu entschieden, ein Angebot aus der 1. Bundesliga anzunehmen.
Schrader, der seit 2017 das VfL-Trikot trägt, reifte unter VfL-Trainer David Röhrig zu einem Leader und Entscheidungsspieler, der das Offensivspiel des VfL prägt. Durch diese starke Entwicklung spielte sich der Kapitän der Lübecker in die Notizbücher vieler Clubs.
VfL-Geschäftsführer Martin Murawski stellt klar: „Natürlich hätten wir Janik gerne weiter im VfL-Trikot gesehen. Wir haben mit allen in unserer Macht stehenden Mitteln darum gerungen, Janik beim VfL zu halten. Am Ende müssen wir aber auch akzeptieren, dass es Clubs mit anderen finanziellen Möglichkeiten gibt. Die Gespräche mit Janik waren immer offen und sehr respektvoll. Ich freue mich natürlich für Janik, der vor einer neuen sportlichen Herausforderung steht.“
Janik Schrader sagt: „Es war eine sehr schwere Entscheidung für mich, den VfL zu verlassen. Ich habe es sehr genossen, hier Handball spielen zu dürfen – bei dem Verein, bei dem ich groß geworden bin. Sowohl persönlich als auch sportlich konnte ich mich in dieser Zeit enorm weiterentwickeln, worauf ich sehr stolz bin. Nun fühle ich mich bereit für den nächsten Schritt in meiner Karriere. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen, Trainern, Mitspielern und Fans herzlich für die Unterstützung in den vergangenen Jahren bedanken.“
David Röhrig weiß: „Wenn wir ehrlich sind, müssen wir feststellen: Janik gehört mit seinen Fähigkeiten in die 1. Bundesliga. Der Abgang von Janik schmerzt natürlich sehr. Ich bin aber davon überzeigt, dass unsere Mannschaft auch im kommenden Jahr ohne Janik den schnellen und begeisternden Handball zeigen kann, den wir in dieser Saison schon so oft unseren Fans bieten konnten.“
„Für den VfL ist es nicht zum ersten Mal ein starkes Signal, dass wir Talenten die Möglichkeit bieten, sich in Lübeck zu Erstligaspielern zu entwickeln. Jetzt freuen wir uns auf eine erfolgreiche Rückrunde mit Janik“, ergänzt Martin Murawski.