Der VfL Lübeck-Schwartau verliert nach der historischen Serie von acht ungeschlagenen Spielen erstmals wieder mit 34:29 (17:18) beim Dessau-Roßlauer HV. Einar Nickelsen war mit acht Treffern der beste Lübecker Torschütze.
Den ersten Treffer des Jahres 2026 für die Lübecker erzielte Ole Schramm zum 1:1 in der ersten Minute. Nach einer starken Parade von Ferjan traf Heinemann zur 1:2-Führung. Beide Mannschaften spielten von Beginn an mit hohem Tempo. So traf Holzhacker nach sechs Minuten bereits zum 5:6. Trotz guter Aktionen der Lübecker im Angriff konnte sich der VfL nicht absetzen und stellte nach 16 Minuten durch Nickelsen auf 9:10. Die erste Hälfte blieb weiterhin sehr spannend, da beide Mannschaften vor allem in der Offensive aufdrehten. So traf Magnus Holpert nach 24 Minuten zum 13:13-Ausgleich. Die letzte Aktion vor der Pause hatte Einar Nickelsen, der per Siebenmeter den Halbzeitstand von 17:18 markierte.
In der zweiten Hälfte gelang dem VfL im dritten Anlauf das erste Tor durch Holzhacker zum 19:19. Nach einer weiteren Parade von Ferjan brachte Schrader den VfL sehenswert mit 19:20 in Führung. Zwar kamen jetzt auf beiden Seiten auch die Defensiven besser ins Spiel – wie Ole Hagedorn, der mit einem klasse Steal das 21:22 durch Holzhacker ermöglichte –, doch die Spannung blieb gleich hoch. Auch nach 45 Minuten konnte keine Mannschaft mit zwei Toren Vorsprung davonziehen. Nickelsen glich mit seinem achten Tor zum 25:25 aus. Zu Beginn der Crunchtime konnte Dessau erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung erzielen, doch Hagedorn verkürzte wieder stark zum 28:27. Die Dessauer antworteten mit einer Drei-Tore-Führung, woraufhin Houmøller auf 31:29 verkürzte. Am Ende scheiterte der Angriff des VfL dann auch an Phillip Ambrosius im Dessauer Tor. Somit endete die Partie mit 34:29 für den DRHV.
„Richten den Blick nach vorne auf die kommenden Spiele“
Damit endet die zuletzt so starke Serie von acht ungeschlagenen Spielen in Folge für den VfL. „Wir haben natürlich zwei ganz unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir viele Dinge richtig gemacht, hatten aber schon in der 6:0-Abwehr große Probleme mit dem schnellen Spiel. Wir sind da nicht hinterhergekommen und haben unser Abwehrverhalten nicht richtig getimt. Mark Ferjan hat uns mit vielen Paraden den Rücken gestärkt und im Angriff haben wir dann richtig reingefunden. Ich finde, im Angriff haben wir auch in der zweiten Halbzeit vieles richtig gemacht, haben in den letzten zehn Minuten aber zu viel liegen lassen“, lautete das Fazit von VfL Trainer David Röhrig. Janik Schrader richtete den Blick am Dyn Mikrofon nach vorne: „Wir haben uns die Chancen heute gut herausgespielt, können uns dann leider nicht belohnen und scheitern dann auch zu häufig am Torwart. Das werden wir jetzt aufarbeiten und müssen uns dann auf die nächsten schwierigen Spiele im Februar konzentrieren.“
Sondertrikot am Valentinstag
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