„Sehr intensives Jahr“ - David Röhrig im Abschlussinterview

Der VfL Lübeck-Schwartau hat sich mit zwei Siegen zum Saisonabschluss noch den zwölften Tabellenplatz und die damit verbundene Qualifikation für den DHB-Pokal gesichert. VfL-Trainer David Röhrig spricht im Interview über seine erste Saison als Trainer beim VfL und wirft bereits einen Blick auf die kommende Spielzeit.

David, der VfL hat die Saison auf dem zwölften Tabellenplatz beendet. Wie fällt dein Fazit aus?

Gemischt. Die gesamte Entwicklung der Mannschaft in der Rückrunde ist sehr positiv. Besonders in den Heimspielen haben wir sehr gute Leistungen gezeigt. Am Ende haben wir durch den zwölften Platz noch die sichere Qualifikation für den DHB-Pokal erreicht. Trotzdem ist es ärgerlich, dass wir so lange gebraucht haben, bis wir eingespielt waren und diese Leistungen zeigen konnten.

Für dich war es die erste Saison als Trainer in der 2. HBL. Wie war das Jahr für dich persönlich?

Es war ein sehr intensives Jahr, insbesondere die Phase im Herbst, in der wir einige Probleme hatten und viele Niederlagen einstecken mussten. Trotzdem war auch diese Zeit sehr wertvoll für mich, weil ich sehr viel lernen und viele Erfahrungen sammeln konnte. Wir hatten intern eine große Ruhe, sodass Ich meine Ideen weiter umsetzen und weiterarbeiten konnte.

Was war dein persönliches Highlight in dieser Saison?

Das ist schwierig, weil wir einige Highlights hatten. Dennoch kann man vielleicht das Unentschieden gegen Balingen herausheben. Es war das erste Spiel der Rückrunde und die Situation war schon recht angespannt. Wir haben dann ein unfassbar gutes Spiel gemacht und uns Sekunden vor dem Ende mit dem Ausgleich belohnt. Das war der Startschuss für die gute Rückrunde.

Was war dein persönlicher Tiefpunkt?

Das war das Spiel in Konstanz, das an meinem Geburtstag stattgefunden hat. Wir haben dort ein ganz schwaches Spiel abgeliefert. Diese Niederlage hat die Sinne bei uns allen noch einmal geschärft.

Bereits in einem Monat beginnt die Vorbereitung. Wie blickst du auf die neue Saison?

Wir mussten entgegen der eigentlichen Planung wieder einen kleinen Umbruch vollziehen. Die Mannschaft wird nochmal jünger, weshalb wir das Team zusammenhalten und entwickeln wollen. Unser Ziel muss es sein, die neuen Spieler schneller zu integrieren und schneller als Mannschaft zusammenwachsen. Ich hoffe, dass es uns gelingt, schnell einen Abstand zu den Abstiegsrängen herzustellen, damit wir die Mannschaft ohne den ganz großen Druck entwickeln können.

Wie schätzt du die Liga im nächsten Jahr ein?

Ähnlich ausgeglichen wie in dieser Saison. Es kommen mit dem EHV Aue und dem TuS Vinnhorst zwei starke Aufsteiger dazu, die über ein hohes Budget verfügen und für viel frischer Wind sorgen können. Die Absteiger Minden und Hamm werden das Ziel haben, wieder aufzusteigen, dazu gibt es einige Mannschaften wie Hagen oder Elbflorenz, die stark in den Kader investieren und ebenfalls oben mitspielen wollen.

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