Mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen verliert der VfL Lübeck-Schwartau ein temporeiches Spiel mit 40:34 (18:15) gegen den HSC Coburg. Ole Hagedorn war mit neun Treffern der erfolgreichste Lübecker Torschütze.
Bereits vor dem Anpfiff erlitt der VfL den ersten Rückschlag, denn neben Magnus Holpert und Janik Schrader fiel auch Oliver Juhl aufgrund eines Bänderrisses im Abschlusstraining aus. Somit startete der VfL mit Nadav Cohen, dem etatmäßigen Rechtsaußen, im Rückraum. Den ersten Treffer für Lübeck erzielte Ole Hagedorn zum 0:1, in der neunten Minute gelang ihm der dritte Treffer zum 6:6-Ausgleich. Die Coburger nutzten den Lübecker Personalmangel nach 15 Minuten erstmals aus und zogen mit drei Toren davon. Doch Rasmus Houmøller erzielte zwei Minuten später den 11:10-Anschluss. In den nächsten Minuten konnte der VfL gut mithalten und an den Oberfranken dranbleiben. Nach 26 Minuten verhinderte Conrad mit einer starken Parade einen Vier-Tore-Rückstand und ermöglichte damit das 17:15 durch Paul Holzhacker per Siebenmeter. Zum Halbzeitstand von 18:15 trafen dann noch einmal die Gastgeber aus Bayern.
Nach dem Seitenwechsel zogen die Coburger mit schnellen Aktionen erstmals mit fünf Toren davon. Die Kräfte der Lübecker schwanden zunehmend. Zwar konnte Rasmus Houmøller noch einmal auf 21:17 verkürzen, doch der HSC zog nach 36 Minuten mit sechs Toren davon. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von acht Toren stellten Hagedorn und Heinemann in der 45. Minute auf 28:23. Mit einem Ballgewinn in der Defensive verkürzte Einar Nickelsen noch einmal und vollendete einen 4:0-Lauf, der die Coburger zu einer Auszeit zwang. In der Crunchtime ließen die Kräfte der Lübecker weiter nach, sodass der HSC wieder auf sieben Tore erhöhen konnte. Der VfL bewies noch einmal Moral und gab das Spiel auch fünf Minuten vor Abpfiff nicht auf – Lukas Emdorf verkürzte auf 36:32. Am Ende blieben die Coburger ruhig und trafen zum 40:34-Endstand.
„Starke Leistung angesichts der Ausfälle“
Der VfL Lübeck-Schwartau kommt damit mit einer Niederlage und schwerwiegenden Ausfällen aus der Länderspielpause heraus. „Angesichts dieser massiven Ausfälle im Angriff fand ich die Leistung der Mannschaft absolut stark. Sie haben alle improvisierten Varianten in der kurzen Zeit top umgesetzt. Natürlich ist auch klar, dass wir trotz des kleinen Kaders in der Abwehr zu wenig geliefert haben. Das wollen wir gar nicht schönreden. Sicherlich hat uns an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen Kraft gefehlt, weil wir uns im Angriff ohne Wechsel durchsetzen mussten. Das ist auch erklärlich. Aber da wollen wir natürlich einfach etwas mehr liefern und genau das wollen wir in den kommenden Spielen auch angehen“, sagte VfL Trainer David Röhrig nach dem Spiel.
Osterspecial am Gründonnerstag
Für den VfL geht es mit dem Osterspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen am Gründonnerstag, dem 02.04.2026, um 19 Uhr in der Hansehalle weiter. Neben packendem Handball wartet dabei ein echtes Erlebnis für die ganze Familie: Zum Osterspiel sind die ohnehin schon attraktiven Familienkarten (PK 2 und 3) nochmals um weitere 10 % rabattiert – perfekt für einen gemeinsamen Familienausflug in die Hansehalle. Zudem dürfen sich vor allem die jüngsten Fans auf eine große Ostereiersuche freuen: In der Hansehalle können alle Kinder auf die Suche nach den Hansehöllen-Ostereiern gehen und sich dabei eine kleine Überraschung sichern. Die Aktion läuft nur von Halleneröffnung (17:30 Uhr) bis zum Anpfiff und solange der Vorrat reicht. Sichert euch bereits jetzt Tickets unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.