Der VfL Lübeck-Schwartau gewann mit einer souveränen Mannschaftsleistung vor fast 2000 Zuschauern mit 32:21 (14:8) gegen die Eulen Ludwigshafen und sprang damit vorerst auf Platz 2. Adam Thorstensen zeichnete sich im Tor mit zehn Paraden aus.
Die Eulen trafen zuerst in der Partie, doch Paul Holzhacker glich für den VfL aus. Danach zeigte die Defensive starke Leistungen. Begünstigt durch Thorstensen startete der VfL einen 5:0-Lauf und blieb bis zur 13. Minute ohne Gegentor. In dieser Phase sahen die Eulen früh die rote Karte gegen Ilic, der in der Defensive ein wichtiger Faktor ist. Danach kamen sie aber wieder offensiv heran und konnten den Abstand vorerst auf vier Tore belassen. In der 18. Minute erhöhte Holzhacker zum 10:4, und die sechs-Tore-Führung behielten die Lübecker bis zur Halbzeit, die Sören Hartwich mit einem Treffer zum 14:8-Halbzeitstand beendete.
Die zweite Hälfte begann mit zwei Treffern der Lübecker Außenspieler Hartwig und Hartwich, die damit auf 16:8 stellten. In der 36. Minute erhöhte Thore Heinemann auf 19:10. Zur ersten zehn-Tore-Führung netzte dann wenig später Einar Nickelsen. Die Vorentscheidung der Partie gelang erneut Nickelsen, der zwölf Minuten vor Abpfiff auf ein 27:15 stellte. Mit Lukas Emdorfs Treffer in der 51. Minute zum 29:17 hatten 13 der 14 Feldspieler des VfL am heutigen Tag getroffen. In der Schlussphase des Spiels sah Rasmus Houmøller nach seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte. Dies änderte allerdings nichts mehr am Ergebnis und der Feierlaune in der Hansehalle, auch wenn der letzte Treffer der Partie den Eulen gehörte und damit der 32:21-Spielstand besiegelt war.
„Ein toller Abend für uns“
Der VfL Lübeck-Schwartau gewinnt damit das siebte Heimspiel in Serie in der 2. HBL und kann einen souveränen Teamerfolg feiern. „Ich glaube, wir haben heute mit Änderungen in der Startformation sehr fokussiert begonnen. So wollten wir den Eulen gar nicht die Chance geben, auswärts in den Flow zu kommen, und sie sollten gar nicht daran glauben können. Das haben die Jungs extrem gut umgesetzt, finde ich. Sicherlich haben wir vor der Pause ein bisschen zu viele Bälle weggeworfen. Da hätten wir das vorher zumachen können. Nach der Pause haben die Jungs dann aber, glaube ich, die richtige Reaktion gezeigt, indem sie direkt in der Abwehr wieder sehr beweglich standen und vorne fokussiert gespielt haben. Wenn uns das in einem Zweitligaspiel gelingt – auch wenn der Gegner vielleicht gerade personelle Probleme hat – dann ist das immer ein toller Abend für uns“, lautete das Fazit von VfL Trainer David Röhrig.
Topspiel gegen Hagen
Am Sonntag, den 01.11.2026 geht es für den VfL Lübeck-Schwartau um 17 Uhr ins dritte Heimspiel in Folge. Dann ist mit dem VfL Eintracht Hagen ein Topgegner in der Hansehalle zu Gast, die mit einem Sieg morgen noch mit einem besseren Torverhältnis an den Lübeckern vorbeiziehen können, womit es ein Duell zwischen Platz 2 und 3 der 2. HBL wäre. Um diesen Kracher auf keinen Fall zu verpassen, sichert euch jetzt Tickets unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen!
Weihnachten in der Hansehalle
Zur Weihnachtszeit stehen für den VfL wieder drei Heimspiele im Dezember an. Am 06.12.2026 geht es um 17 Uhr gegen den TuS Ferndorf los, am 12.12.2026 kommt um 18 Uhr Bundesligaabsteiger GWD Minden in die Hansehalle und am 23.12.2026 geht es um 20 Uhr gegen den HC Elbflorenz. Passend dazu gibt es die drei Weihnachtsspiele im Bundle ab 48 Euro zu kaufen. Sichert euch also jetzt schon euer Weihnachtsbundle um kein Spiel im Dezember in der Hansehalle zu verpassen unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen!
Statistiken:
VfL: Thorstensen (10), Ferjan, Resch (3), Holzhacker (4), Houmøller (2), Hagedorn (2), Schramm (1), Holpert (2), Hartwig (3), Hartwich (3), Juhl (2), Heinemann (4), Zink (1), Nickelsen (4), Speckmann, Emdorf (1)
Eulen: Wenning (2), Boieck (4), Waldvogel, Menges, Ilic, Eisel (7), Bülow (3), Zeimet, Zobel, Daniel, Falk, Schwarzer (6), Straub, Leun (4), Eickhoff (1), Kleinsteuber
Spielfilm: 0:1, 6:1, 6:2, 8:4, 10:4, 11:7, 13:7, 14:8 // 16:8, 19:10, 23:13, 25:14, 27:15, 29:17, 29:19, 32:20, 32:21