Für den VfL Lübeck-Schwartau geht es nach dem 32:34-Auswärtserfolg gegen den TV Hüttenberg am Samstag, den 14.03.2026 gegen den TuS N-Lübbecke weiter. Anwurf ist um 18 Uhr in der fast ausverkauften Hansehalle. Um 14 Uhr geht es für die Frauen vom SV Todesfelde in ihr Derby gegen den SV Henstedt-Ulzburg.
Der TuS N-Lübbecke kam aus einer schwierigen Saison 2024/25 in dieses Jahr hinein. Den Klassenerhalt schafften die Nordrhein-Westfalen erst mit einem Sieg am letzten Spieltag der Saison. Das, obwohl das langfristige Ziel des Wiederaufstiegs in das Handballoberhaus steht, denn zuletzt stiegen die Lübbecker im Jahr 2021 in die Handball Bundesliga auf. Den Klassenerhalt schaffte TuS allerdings nicht und stieg als Tabellenletzter direkt wieder ab. In diesem Jahr starteten die Nettelstedter mit Piotr Przybecki als Trainer mit zwei Siegen und einem 27:27-Unentschieden gegen Bundesligaabsteiger SG BBM Bietigheim. Aufgrund von schlechteren Ergebnissen mit nur einem Sieg aus den nächsten 13 Spielen musste der ehemalige Lübecker den Verein verlassen und wurde von Davor Dominiković als Cheftrainer ersetzt. Mit ihm kamen die Ostwestfalen zuletzt stark zurück in die Erfolgsspur und bezwang beide Bundesligaabsteiger (Bietigheim 30:31 und Potsdam 28:30) und konnten auch gegen den HC Elbflorenz mit 34:31 gewinnen. Damit steht der Traditionsverein von 1912 aktuell auf Rang 11 mit zwei Punkten Rückstand auf den VfL Lübeck-Schwartau. „Der TuS N-Lübecke ist die absolute Mannschaft der Stunde. Keine andere Mannschaft ist besser aus der Winterpause zurückgekommen als sie. Davor Dominikovic hatte in der Pause offensichtlich die Zeit, der Mannschaft seinen Stempel aufzudrücken. Sie haben die Top-Teams geschlagen, in Bietigheim gewonnen, gegen Dresden gewonnen, Potsdam geschlagen und nur ganz knapp gegen Balingen verloren“, sagte VfL Trainer David Röhrig.
Der Kader der Nettelstedter hat sich im Sommer mit neun Abgängen und sieben Neuzugängen stark verändert. Einer der Neuzugänge ist Niko Blaauw, der im letzten Jahr noch das VfL Trikot trug. Der Niederländer ist bei seinem neuen Team mit 59 Assists der Topvorlagengeber und kommt zusätzlich auf 58 weitere Treffer. Toptorschütze bei Lübbecke ist Tim Roman Wieling mit 119 Toren, womit er auch auf Platz vier im ligaweiten Vergleich steht. Mit 642 Treffern war der Angriff allerdings noch nicht ganz erfolgreich, denn dieser Wert liegt im Ligavergleich nur auf Platz 16. Die Abwehr ist hingegen stabiler und ließ mit 658 Gegentoren die fünftwenigsten der Liga zu. Dafür sorgen auch die beiden Torhüter Frederik Genz und Leon Grabenstein, die zusammen auf 254 Paraden kommen.
„Wollen das aus dem Hüttenberg-Spiel auch gegen Nettelstedt zeigen“
Nach dem Spiel gegen den TV Hüttenberg wurde die Personalsituation für David Röhrig nicht besser. „Bei uns ist die Personalsituation noch fraglich, wir wissen noch nicht, wie es bei Janik Schrader, Einar Nickelsen und Lukas Emdorf aussieht. Lübbecke dürfen wir allerdings nicht an ihrem elften Platz festmachen, sie sind jetzt die Spitzenmannschaft, die wir schon seit Jahren von ihnen erwartet haben. Da habe ich großen Respekt vor und die Aufgabe wird riesig. Wir haben in Hüttenberg gezeigt, dass wir die Kadertiefe haben, zur Not auch Ausfälle wegzustecken und dass wir auch die mentale Stärke haben, dass die Mannschaft solche Rückschläge verkraftet und das wollen wir jetzt auch gegen Nettelstedt zeigen“, sagte David Röhrig.
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Doppelspieltag in der Hansehölle
Zuvor bestreiten die Frauen des SV Todesfelde ihr Drittliga-Derby gegen den SV Henstedt-Ulzburg. Für den SVT ist es das 18. Saisonspiel, bei dem die Chance besteht, den 18. Sieg zu erzielen. Der Aufstieg in die zweite Liga und die Meisterschaft stehen bereits fest. „Ich erwarte ein hitziges Spiel. Die Halle wird brennen. Wir möchten natürlich gerne den 18. Sieg im 18. Spiel einfahren, während HU um den Abstieg kämpft und alles geben wird, um die Punkte zu holen. Wie in jedem Derby bisher wird es laut, körperlich und kämpferisch zur Sache gehen. Rund 700 Zuschauer werden erwartet. Sie werden der Partie die passende Kulisse geben und sicherlich für eine tolle Atmosphäre in der Halle sorgen. Außerdem erwarte ich viele Gänsehautmomente und ganz viele einmalige Erinnerungen, die für immer bleiben werden. Ein solches Spiel wird man vor einer solchen Kulisse so schnell nicht wieder erleben“, sagte Lina Asmussen vom SV Todesfelde.
Begleitet werden beide Spiele von den Spieltagssponsoren Bernd Grabowski Abbruchgesellschaft und HKL Baumaschinen. Auch die AOK Nordwest wird mit Maskottchen „Joline“ und einem Infostand im Foyer vor Ort sein. Auch unser Ausrüster Hummel hat beim Einlaufen der Mannschaften kleine Überraschungen für die Zuschauer dabei.
Kombitickets gibt es ausschließlich in der Geschäftsstelle des VfL Lübeck-Schwartau. Reserviert euch euer Ticket bitte unter info@vfl-luebeck-schwartau.de vor und holt es zu den regulären Öffnungszeiten ab. Gegen Vorlage einer Dauerkarte in der VfL-Geschäftsstelle, zahlen die Inhaber statt 8€ nur 6€ Eintritt für das Todesfelde Spiel.