Mit einem 29:28 (14:14) gewinnt der VfL Lübeck-Schwartau eine umkämpfte Partie mit vielen Emotionen gegen den 1. VfL Potsdam. Bester Lübecker Torschütze war Paul Holzhacker mit sieben Treffern.
Die Gäste aus Potsdam verschliefen den Beginn der Partie, denn nach Speckmanns Treffer zum 1:0 legte der VfL drei weitere Tore nach und zog durch Paul Holzhackers Tor zum 4:0 davon. Nachdem die Brandenburger zwischenzeitlich wieder auf zwei Tore herangekommen waren, stellte Holpert die Vier-Tore-Führung zum 8:4 wieder her (13.). Doch gegen die starke Defensive der Potsdamer konnten die Lübecker diese Führung nicht lange halten, sodass die Gäste in der 24. Minute erstmals zum 11:11-Ausgleich trafen. Kurz vor der Pause sah der Lübecker Kapitän Jan-Eric Speckmann die rote Karte, was den Adlern die erste Führung in Überzahl brachte. Das letzte Tor der ersten Hälfte gehörte Holzhacker, der per Siebenmeter zum 14:14 traf.
Nach der Pause drückte der 1. VfL Potsdam aufs Tempo und behielt in den ersten fünf Minuten die eigene Führung. Doch dann kam der VfL erneut zurück und drehte durch Holpert das Spiel zum 19:17, nachdem man sechs Minuten ohne Gegentreffer geblieben war. Mit einem 6:1-Lauf konnte Holzhacker den Vorsprung von vier Toren aus der ersten Halbzeit wiederherstellen. In der 47. Minute erhöhte Hartwig auf 25:20, die Crunchtime läuteten Hagedorn und Holzhacker mit dem 27:22 ein. Nickelsens Treffer in der 53. Minute zum 29:24 sollte schon der letzte der Lübecker sein. Immer wieder scheiterte der VfL an der Latte oder an Potsdams Schlussmann Höler, sodass die Partie bis zur Schlusssekunde spannend blieb. Das Team von David Röhrig spielte den letzten Angriff sehr clever aus, behielt den Ball und konnte zwar nicht den entscheidenden Treffer erzielen, ließ die Zeit allerdings so weit runterlaufen, dass die Potsdamer keine Chance mehr hatten, den 29:28-Endstand zu ändern.
„Sind wahnsinnig glücklich“
Der VfL Lübeck-Schwartau gewinnt damit erstmals seit 2022 gegen den 1. VfL Potsdam und ist damit seit Mitte März in der Hansehölle ungeschlagen. „Ich glaube, wir haben ein äußerst intensives Spiel gesehen. Beide Teams haben mehr technische Fehler gemacht als sonst. Für uns war aber natürlich ganz entscheidend, dass wir in der Abwehr besser verschoben haben. Wir haben das Dessau-Spiel aufgearbeitet und waren heute viel stärker. In der zweiten Halbzeit hatten wir die nötigen Ballgewinne und die Kaltschnäuzigkeit, um richtig zu kämpfen. Dann verwerfen wir in der Crunchtime allerdings vier freie Bälle und können das Ding gerade noch über die Zeit retten. Das hat vielleicht zu dem Abend gepasst, an dem uns nichts leichtfiel, aber wir sind natürlich wahnsinnig glücklich, dass wir hier endlich gegen Potsdam zwei Punkte holen konnten“, lautete David Röhrigs Fazit nach dem Spiel.
Heimspielwochen beim VfL erleben
Mit viel Rückenwind beginnt der VfL Lübeck-Schwartau damit die Heimspielwochen. Bereits am Samstag, den 24.10.2026 um 18 Uhr geht es in der Hansehalle gegen die Eulen Ludwigshafen weiter. Am Sonntag, den 01.11.2026 um 17 Uhr bestreitet der VfL dann das dritte Heimspiel in Serie im nächsten Topspiel gegen den VfL Eintracht Hagen. Um das nicht zu verpassen, sichert euch jetzt Tickets für die Heimspielwochen unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen!
Statistiken:
VfL: Thorstensen, Ferjan (9), Resch, Holzhacker (7), Houmøller (2), Hagedorn (1), Schramm, Holpert (4), Hartwig (2), Hartwich, Juhl, Heinemann (2), Zink (3), Nickelsen (3), Speckmann (3), Emdorf (2)
Potsdam: Höler (12), Grundmann, Budde (5), Siemer (2), Mahr (10), Paulsteiner (1), Bulzamini, Savini (3), Günther (2), Bernkorp-Schnürch (1), Hildenbrand, Grüner (3), Schröder, Romei (1)
Spielfilm:
1:0, 4:0, 4:1, 6:4, 8:4, 8:6, 11:9, 11:11, 13:14, 14:14 // 15:14, 15:16, 16:17, 19:17, 22:18, 22:20, 25:20, 27:22, 29:24, 29:28