VfL verliert gegen starke Hagener

Der VfL Lübeck-Schwartau unterlag dem Tabellenvierten Eintracht Hagen mit 38:31 (18:13). Beste Schwartauer Torschützen waren Paul Skorupa und Jan-Eric Speckmann mit je sechs Treffern, Hakon Styrmisson erzielte 17 Tore für Hagen.

Die Schwartauer starteten mit zwei Gegentoren in die Partie und erzielten durch Lennart Leitz den ersten Treffer zum 1:2 (2.). Nach einer Drei-Tore-Führung der Hagener erzielte Leon Ciudad zwei Treffer in Folge und Janik Schrader sorgte mit dem 5:5 nach zehn Minuten für den ersten und letzten Ausgleich der Partie. Die Eintracht zog sofort wieder auf zwei Tore davon. Nach 17 Minuten nahm Röhrig den zuletzt so starken Torhüter Paul Dreyer vom Feld und brachte Nils Conrad, der kurz darauf seine ersten Paraden zeigte. Doch auch Conrad im Tor konnte einen frühen Fünf-Tore-Rückstand nicht verhindern. Lennart Leitz verkürzte zwar auf 16:13 (28.), doch die Südwestfalen konnten noch vor der Halbzeit auf 18:13 erhöhen. „Wir haben vorne viel zu unsauber gespielt und uns vor allem im Rückzug zu unaufmerksam gezeigt. Und das muss uns auch bei personeller Lage ärgern und ärgert uns auch“, resümiert VfL-Trainer David Röhrig die zweite Hälfte.

 

Bessere zweite Halbzeit hilft dem VfL nicht mehr

Mit einem Treffer von Niko Blauw (30.) startete der VfL in die zweiten 30 Minuten. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr machten sich die personellen Engpässe der Lübecker bemerkbar: Immer wieder mussten Leon Ciudad, Paul Skorupa oder auch Kaj Geenen im Rückraum eingesetzt werden. Auch die Kräfte schwanden beim Röhrig-Team immer mehr und bereits nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit erhöhten die Gelb-Grünen durch einen starken Styrmisson auf 22:15. Erst Speckmanns Gegenstoß zehn Minuten später brachte die Norddeutschen beim 23:28 (45.) wieder auf fünf Tore heran. Zu Beginn der Crunchtime war die Partie so gut wie entschieden - Ole Hagedorn traf noch zum 25:30 (50.). In den Schlussminuten konnte auch ein zusätzlicher Feldspieler nichts mehr am Ergebnis ändern. Hagens Torhüter Mats Grzesinski traf mit der Schlusssirene ins leere Tor zum 38:31-Endstand.

 

„Müssen das Spiel abhaken und nach vorne gucken“

„Ich sehe unsere Leistung so ein bisschen zweigeteilt. Zum einen muss man einfach sagen, wir waren personell so stark geschwächt und spielen dann gegen ein Top Team, gegen das man auch mit 7 Toren verlieren kann“, sagte Röhrig. Allerdings zeigt sich der Lübecker Trainer auch kritisch: „Wir hatten zu viele Fehler in unserem Spiel, das wollen wir so nicht spielen und das darf uns so auch nicht passieren.“ „Ich muss meiner Mannschaft auch ein Kompliment machen, wir standen mit dem Rücken zur Wand und hatten weitere Blessuren während des Spiels und trotzdem hat die Mannschaft noch wirklich gekämpft und versucht das Ergebnis zu verbessern“, fügte Röhrig hinzu. Den Personalmangel versucht Röhrig über die Ostertage zu beheben: „Wir müssen das einfach abhaken, versuchen die Ostertage zur Generation zu nutzen und dann zu gucken, dass wir nächste Woche wieder vollzähliger sind, um gegen Nordhorn Punkte zu holen.“

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