VfL will gegen Dormagen zurück in die Erfolgsspur

Am 12. Spieltag der 2. HBL empfängt der VfL Lübeck-Schwartau den TSV Bayer Dormagen. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge will der VfL vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur, doch die Lübecker gehen erneut personell angeschlagen in die Partie.

Die rund 50 Zuschauer beim öffentlichen Training am Mittwoch bekamen von der Tribüne ein überschaubares Bild geboten, denn der VfL-Kader war auch drei Tage vor dem Heimspiel gegen Bayer Dormagen noch stark dezimiert. Verletzungen, Krankheit – ein ganze Reihe von Stammspielern fehlte VfL-Coach Röhrig in dieser Woche im Training. „Wir konnten nur eingeschränkt trainieren, weil unser kompletter Innenblock und die Kreisläufer ausgefallen sind“, berichtet Röhrig. „Ich hoffe, dass Carl Löfström und Paul Skorupa am Samstag einsatzfähig sind.“

Denn am Sonntag kommt mit Bayer Dormagen der aktuelle Tabellenfünfzehnte in die Hansehalle, mit acht zu 14 Punkten haben die „Wiesel“ nur zwei Zähler weniger auf dem Konto als der VfL. „Das ist eine sehr spielstarke, sehr schnelle und kreative Mannschaft“, weiß Röhrig. „Gerade auswärts haben sie mit Siegen in Dessau und Großwallstadt sehr überrascht.“ Überraschend kam für Spieler, Trainer und Fans auch die Bekanntmachung, dass der Traditionsverein aus Dormagen vor großen finanziellen Problemen steht und dringend Hilfe benötigt, um den Ausfall eines Großsponsors zu kompensieren. Auch David Röhrig erwarb ein Unterstützerpaket seines ehemaligen Arbeitgebers. „Wir registrieren die enorme Bereitschaft in Handball-Deutschland uns zu unterstützen und sind dafür sehr dankbar“, sagt Dormagens Trainer Matthias Flohr. „Ich bin über jedes Detail informiert und trage die positiven Meldungen auch in die Mannschaft.“

Personell muss David Röhrig wie schon zuletzt in Hüttenberg improvisieren. Vojtech Patzel (Knie) wird erneut nicht zur Verfügung stehen, auch der Einsatz von Einar Nickelsen (Oberschenkelzerrung) bleibt fraglich. Nils Conrad verpasst die Partie aufgrund eines grippalen Infekts. „Ich hoffe, dass Carl Löfström und Paul Skorupa die Partie irgendwie überstehen“, so Röhrig.

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