Trotz einer starken Performance und einer unfassbaren Kulisse der Hansehölle verliert der VfL Lübeck-Schwartau mit 35:38 (19:16) gegen die SG Flensburg-Handewitt. Bester Lübecker Torschütze war Ole Hagedorn mit elf Toren.
Die SG Flensburg-Handewitt legte gut los und zeigte früh im Spiel, warum sie die beste Offensive der Handball-Bundesliga sind. Nach fünf Minuten führten sie mit 3:5. Doch der VfL ließ sich davon nicht beirren und konnte durch Ole Hagedorn mit einem 4:0-Lauf auf 7:5 erhöhen und damit erstmals in Führung gehen. Die SG konnte jedoch dranbleiben und das Spiel zu einem 7:7-Ausgleich bringen (11.). Danach war das Momentum auf Lübecker Seite. Nach einer Auszeit von David Röhrig gelang den Lübeckern in der 22. Minute durch Paul Holzhacker erstmals eine Drei-Tore-Führung (14:11). Nachdem die Handewitter zwischenzeitlich wieder auf ein Tor herangekommen waren, traf erneut Holzhacker zum 17:14. Den letzten Treffer vor der Pause erzielte Hagedorn mit einem Wurf aus dem Rückraum.
Nach der Pause blieb das Spiel ausgeglichen. Nach fünf Minuten konnte Holzhacker die Lübecker erstmals mit vier Toren in Führung bringen. Mit drei Toren Vorsprung ging es in die letzten zwanzig Minuten der Partie. In dieser Phase spiegelte sich allerdings die Klasse des Favoriten aus der ersten Liga wider – in der 46. Minute erzielten die Handewitter den ersten Ausgleich seit der elften Minute. Danach überging das Momentum an die Gäste, die mit einem 6:1-Lauf mit 28:31 in die Crunchtime zogen. Nach einer Auszeit von David Röhrig konnten die Lübecker wieder etwas Zugriff bekommen und Ole Hagedorn verkürzte noch einmal auf 29:31, näher als zwei Tore kamen die Lübecker an den Kooperationspartner allerdings nicht mehr heran. Das Highlight setzte dann noch einmal der ohnehin starke Ole Hagedorn mit einer Kempa-Vorlage zum 25:37. Den letzten Treffer erzielte Pytlick zum 35:38-Endstand.
„Unglaublich was hier in der Halle los war“
Nach einer klasse Leistung gegen den klaren Favoriten lautet das Fazit von VfL Trainer David Röhrig: „Ich glaube, wir haben in Lübeck ein fantastisches Handballfest gesehen. Wahnsinn, was die Jungs hier gespielt haben! Ole Hagedorn hatte natürlich ein unfassbares Timing beim Wurf. Einar Nickelsen hat ganz toll Regie geführt. Es war unglaublich, was dann hier in der Halle los war. Und was möglich war, ist ja eigentlich kaum zu glauben gegen eine Mannschaft wie Flensburg. Schade, dass wir in der Crunchtime die ganz klaren Bälle nicht reingemacht haben und dann noch ein bisschen Pech mit Abprallern hatten. Das wäre das i-Tüpfelchen gewesen, dann wäre sogar ein Weiterkommen drin gewesen. Ich glaube, wir haben heute Riesenwerbung für den Handball in Lübeck gemacht und hoffen, dass wir das in den nächsten Wochen rüberbringen können.“
Rettertag am 04.10
Nach dem starken Spiel gegen Flensburg trifft der VfL auswärts auf den starken Aufsteiger TV Emsdetten am Sonntag, den 27.09 um 17 Uhr. Zum nächsten Heimspiel ist der ASV Hamm-Westfalen in der Hansehalle zu Gast. Zum Rettertag am 04.10.2026 ist der Anwurf am Sonntag um 17 Uhr. Kauft euch jetzt Tickets für das Spiel gegen den anderen Aufsteiger unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen! Alle Zuschauer des Hüttenberg Spiels erhalten für das Hamm Spiel einen 5€ Rabattcode im Anschluss der Partie.
3 VfL Spiele zum Preis von 2
Mit dem Herbstbundle bietet der VfL genau die Möglichkeit für die drei Heimspiele am 16.10.2026 um 19 Uhr gegen Potsdam, 24.10.2026 um 18 Uhr gegen die Eulen und am 01.11.2026 um 17 Uhr, an. Sichert euch jetzt unser Herbstbundle für drei Spiele zum Preis von 2 in unter www.hansehoelle.de, in der Geschäftsstelle (Brockesstraße 69, 23554 Lübeck) oder an allen Eventim-Vorverkaufsstellen! Alle Zuschauer des Hüttenberg Spiels erhalten für das Hamm Spiel einen 5€ Rabattcode im Anschluss der Partie.
Statistiken:
VfL: Thorstensen (1), Ferjan (8), Resch, Holzhacker (7), Houmøller (3), Hagedorn (11), Schramm, Botta, Hartwig (1), Hartwich, Juhl (4), Heinemann, Zink, Nickelsen (7), Speckmann, Emdorf (2)
Flensburg: Burić (1), S. Möller (10), Pytlick (10), Kirkeløkke (2), Bergholt (2), Grgić (5), Tønnesen (2), Horgen (3), Volz, Jakobsen (2), Arnarsson, Blagotinšek, Minne (8), Novak (1), L. Møller (3)
Spielfilm:
0:1, 1:3, 3:3, 3:5, 7:5, 7:7, 9:9, 11:9, 14:11, 15:14, 17:14, 19:16 // 20:16, 22:20, 24:20, 27:24, 27:27, 28:31, 32:34, 35:38