Am elften Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der VfL Lübeck-Schwartau die HSG Konstanz zum  Nord-Süd-Duell in der Hansehalle. Gegen den Tabellenfünfzehnten wollen die Lübecker den sechsten Sieg in Folge einfahren.

Das spielfreie Wochenende nutze VfL-Trainer Piotr Przybecki, um seiner Mannschaft vor den anstrengenden Wochen im Dezember noch etwas Erholung zu verschaffen. Sieben Spiele stehen bis zum Jahresende noch auf dem Programm. „Wir müssen in der Lage sein, unseren Rhythmus an die Situation anzupassen“, sagt VfL-Trainer Piotr Przybecki. „Jetzt haben wir zehn Tage nicht gespielt, zu Weihnachten stehen dann vier Spiele in zehn Tagen an.“

Zum Start in den Dezember geht es für Przybecki und sein Team gegen die HSG Konstanz. Die Mannschaft von Trainer Daniel Eblen zeigte in dieser Saison eine durchwachsene Leistung, von sieben Spielen gingen fünf verloren. Im letzten Spiel gegen den TuS Ferndorf feierte die HSG den zweiten Saisonsieg. „Wir haben bisher noch keine – über mehrere Wochen – konstanten Leistungen abrufen können“, sagt Daniel Eblen. „Der Umbruch auf wichtigen Positionen (Abwehr wie Angriff) sowie die derzeitige Spielplan-Situation hilft uns im Moment nicht, ein konstantes Spiel zu finden.“

Diese konstanten Leistungen konnte der VfL Lübeck-Schwartau in den letzten Wochen hingegen abrufen und durch die fünf Siege viel Selbstvertrauen sammeln. „Wir freuen uns, dass wir zuletzt so gut gespielt haben und wir so erfolgreich waren. Doch jetzt dürfen wir uns darauf auf keinen Fall ausruhen. Wir müssen weiter im Training an uns arbeiten, um erfolgreich zu bleiben“, so Przybecki. Und trotz der aktuellen Tabellensituation der HSG warnt der VfL-Coach vor dem kommenden Gegner. „Das ist eine starke Mannschaft, sie spielen eine aggressive Deckung, haben im Angriff viel Tempo und Eins-gegen-Eins-Qualität. Das wird ein intensives Spiel“, prognostiziert Przybecki.

Der VfL-Trainer kann gegen Konstanz wieder auf Jasper Bruhn zurückgreifen. Der Linkshänder hat seinen Bänderriss auskuriert und konnte wieder mit der Mannschaft trainieren. Auch Mex Raguse und Felix Kasch stehen zur Verfügung und können für Entlastung im linken Rückraum sorgen. Jan Schult laboriert weiter an einem Muskelfaserriss, Einsatz ungewiss. Definitiv verzichten muss der VfL allerdings weiterhin auf seine Fans. Die Partie muss erneut ohne Zuschauer stattfinden.

Anpfiff des Spiels ist am Freitagabend um 19:30 Uhr. Ab 19:10 beginnt der Livestream auf vfl-tv.com mit einer Vorberichterstattung.