Pawel Genda erneut schwer verletzt

Schock für den VfL Lübeck-Schwartau: Pawel Genda hat sich beim Länderspiel mit der polnischen Nationalmannschaft in Argentinien gegen Spanien erneut schwer am Knie verletzt und fällt mehrere Monate aus.

Am Ende der ersten Halbzeit landete Genda nach einem Sprungwurf unglücklich auf dem rechten Bein und konnte nicht weiterspielen. Noch in Argentinien erfolgte eine MRT-Untersuchung, nach einer erneuten Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Haupt in der Ostseesportklinik in Bad Schwartau erhielt der 25-Jährige die bittere Diagnose: Meniskusschaden, Innenbandriss und ein erneuter Riss des Kreuzbandes im rechten Knie. Nur zehn Monate nach seinem Kreuzbandriss ist es ein erneuter schwerer Rückschlag für Lübecks linken Rückraumspieler, der erst vor einigen Wochen sein Comeback in der 2. Handball-Bundesliga feierte.

Der polnische Nationalspieler wird in dieser Saison wohl kein ein Spiel mehr für den VfL bestreiten können. Auch die Europameisterschaft im Januar 2020 wird Genda verpassen.

„Wir stehen alle unter Schock“, sagt VfL-Trainer Piotr Przybecki. „Ich wünsche ihm jetzt viel Kraft für die erneute Reha. Wir werden ihn als Mannschaft dabei so gut wie möglich unterstützen. Den Ausfall müssen wir als Mannschaft kompensieren und noch enger zusammenrücken.“

VfL-Geschäftsführer Michael Friedrichs zeigt sich ebenfalls betroffen: „Das tut mir unendlich leid für den Jungen. Ich wünsche ihm, dass er schnell wieder auf die Beine kommt. Wir müssen jetzt Geschlossenheit demonstrieren.“

Auch Ranke fällt aus

In den kommenden Wochen muss Trainer Piotr Przybecki ebenfalls auf Fynn Ranke verzichten. Der Abwehrspezialist laboriert an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel. „Fynn ist ein wichtiger Bestandteil unseres Mittelblocks. Ich hoffe, dass er uns schnell wieder zur Verfügung steht“, so Przybecki.

2019-10-28T10:37:52+00:00Montag, 28. Oktober 2019|