Der VfL Lübeck-Schwartau kassiert eine empfindliche 27:16 Niederlage beim TV Hüttenberg. Das Team von Trainer Piotr Przybecki lief von Beginn an einem Rückstand hinterher und präsentierte sich vor allem in der Offensive zu harmlos. 

Die Lübecker hatten von Beginn an Probleme mit der offensiven und aggressiven Abwehr der Hüttenberger und liefen schnell einem 0:3-Rückstand hinterher. Erst jetzt erwachte die VfL-Offensive, fand über den Kreis und über die Außen bessere Lösungen. Markus Hansen war dreimal in Folge erfolgreich und Jasper Bruhn verkürzte auf 6:5 (10.).

Doch der VfL verlor durch zwei Zeitstrafen in Folge direkt wieder den Faden. Der TV Hüttenberg nutze die Fehler der Schwartauer konsequent aus und erspielten sich eine Fünf-Tore-Führung – Kneer traf aus dem Rückraum zum 10:5 (17.). Erst nach acht Minuten ohne eigenes Erfolgserlebnis erlöste Raguse sein Team mit dem Treffer zum 10:6 (18.).

Doch das Przybecki-Team ließ weiterhin beste Möglichkeiten aus, leistete sich unnötige technische Fehler und verpasste es, den Rückstand zu verkürzen. Julian Borchert, der nach 18 Minuten für den glücklosen Alexander Haß zwischen die Pfosten kam, verhinderte mit einigen guten Paraden einen höheren Rückstand. Raguse erzielte mit dem Halbzeitsignal das 14:8.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieben die Lübecker offensiv erfolglos und offenbarten immer wieder große Lücken in der Abwehr. Es lief nichts zusammen, die Gastgeber konnten sich mühelos weiter absetzen – Theiss erzielte das 18:8. Zehn Minuten lang blieb der VfL in der zweiten Hälfte ohne eigenen Treffer. Es brauchte einen Siebenmeter von Lindskog Andersson, um die Torflaute zu unterbrechen. 

Die Partie war entschieden, der VfL blieb in Hüttenberg chancenlos. Am Ende feierte der TVH einen ungefährdeten 27:16-Erfolg.