Der VfL Lübeck-Schwartau trifft am 33. Spieltag der 2. Bundesliga auf den TSV Bayer Dormagen. Zum 20-jährigen Jubiläum des DHB-Pokalsiegs von 2001 läuft der VfL am Freitag in Sondertrikots auf. 

Die personelle Situation beim VfL Lübeck-Schwartau bleibt angespannt, beim Auswärtsspiel in Aue hatte Trainer Piotr Przybecki nur zehn Feldspieler zu Verfügung, dazu die beiden neuen Torhüter Julián Borchert und Alexander Haß. „Das war eine spezielle Situation, die wir nicht gut gemeistert haben“, so Przybecki. „Aber das war schon sehr schwierig.“ Immerhin konnte der VfL-Coach Mex Raguse in dieser Woche nach überstandenem grippalen Infekt wieder beim Training begrüßen. „Wir wollen uns gegen Dormagen ganz anders präsentieren“, sagt Przybecki. 

Weiterhin fehlen werden dem VfL am Freitag Fynn Ranke (Knie), Finn Kretschmer (Bänderriss), Jan Schult (Aufbautraining), Dennis Klockmann, Thees Glabisch (beide Meniskus-OP) und Nils Conrad (Quarantäne). Auch der Einsatz von Fynn Gonschor (Überdehnung im Ellenbogen) ist fraglich. 

„Wir wollen zuhause wieder viel besseren Handball zeigen“

Die Dormagener, die ebenfalls Verletzungssorgen haben, verspielten zuletzt gegen den TV Emsdetten in den Schlussminuten einen schon sicher geglaubten Sieg. Fünf Minuten vor Schluss führte die Mannschaft von Trainer Dusko Bilanovic mit 30:25, am Ende erkämpfte sich der TVE ein 30:30-Unentschieden. „Dormagen hat bisher eine sehr gute Saison gespielt. Wir wollen uns aber auf uns konzentrieren. Wir wollen zuhause wieder viel besseren Handball zeigen“, so Przybecki. 

Gelb-Schwarzes Sondertrikot

Die Zuschauer am Livestream werden den VfL in ungewohnten Farben erleben, denn zum 20-jährigen Jubiläum des DHB-Pokalsiegs von 2001 wurde gemeinsam mit Ausrüster hummel ein Sondertrikot entworfen. Die Lübecker spielen am Freitag nicht in den traditionell blau-weißen Heimtrikots, sondern in gelb-schwarzer Spielkleidung. Hintergrund: 2001 wurde das DHB-Pokalfinale in den damals gelb-schwarzen Auswärtstrikots gespielt.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums beginnt die Liveübertragung des Spiel bereits um 19 Uhr. Moderator Jan Hinrichsen spricht mit dem ehemaligen Spieler und Pokalsieger Mirko Baltic sowie dem VfL-Urgestein HG Meyer über den größten Erfolg der Vereinsgeschichte des VfL.