Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der VfL Lübeck-Schwartau den EHV Aue. Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge wollen die Lübecker in heimischer Halle wieder punkten. Im Spiel gegen den EHV bieten sich Trainer Piotr Przybecki wieder personelle Alternativen.

Noch vier Spiele stehen für den VfL Lübeck-Schwartau bis zum Jahresende auf dem Programm und schon jetzt machen sich die schwindenden Kräfte bemerkbar. „Gerade in der Abwehr hat man die hohe Belastung der letzten Wochen zuletzt gemerkt, Martin Waschul und Carl Löfström haben fast immer durchgespielt“, so der VfL Coach. Doch eine Alternative im Abwehrzentrum fehlt dem VfL weiterhin. Fynn Ranke wird nach seiner Meniskus-Operation erst im Februar wieder zur Verfügung stehen. „Auch Jan Schult kann dort mal aushelfen“, erklärt Przybecki. „Ich hoffe, dass er gegen Aue schon wieder eine Alternative sein kann.“ Nach auskuriertem Muskelfaserriss wird der Routinier am Sonntag zumindest wieder im Kader stehen.

Kasch wieder im Kader

Auch der schwedische Neuzugang Felix Kasch steht gegen Aue wieder im Kader der Lübecker und kann sowohl im Angriff als auch in der Abwehr für Entlastung sorgen. „Felix hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen. Er wird uns zumindest mit Kurzeinsätzen helfen können“, so Przybecki.

Der Gegner aus Aue kommt mit Interimstrainer Rúnar Sigtryggsson in die Hansehalle. Der Isländer und Vater des ehemaligen VfL-Spielers Dadi Runarsson hat das Traineramt beim EHV nach der schweren Corona-Erkrankung von Stephan Swat übernommen. Mit 10:8 Punkten steht das Team aus dem Erzgebirge derzeit auf dem achten Tabellenplatz. „Das ist eine körperlich starke Mannschaft, die eine robuste Abwehr spielt und uns mit einem beweglichen Offensivspiel Probleme bereiten kann“, sagt Przybecki. „Wir wollen wieder etwas kompakter in der Abwehr stehen und unser Tempospiel forcieren. Wir brauchen unbedingt Tempotore“.

„Müssen geduldig spielen“

In Bietigheim sah der VfL-Trainer die Probleme vor allem im eigenen Angriff. „Wir müssen geduldig spielen, auch unter Druck die Richtgien Entscheidungen treffen und einfach an uns glauben. Wir spielen zuhause, wir wollen gewinnen.“

Angepfiffen wird die Partie in der Hansehalle am vierten Advent bereits um 13:00 Uhr. Das Spiel kann wie immer auf www.vfl-tv.com live verfolgt werden.