Der VfL Lübeck-Schwartau hat das Heimspiel gegen den EHV Aue deutlich mit 34:25 gewonnen. Bei den Lübeckern waren Dennis Klockmann mit 20 Paraden und Julius Lindskog-Andersson mit neun Toren die entscheidenden Faktoren für den Erfolg.

„Wir müssen die Niederlage in Bietigheim schnell abschütteln“, forderte VfL-Trainer Piotr Przybecki vor dem Spiel gegen Aue – und sein Team folgte den Anweisungen. Der VfL war von Beginn an hellwach und überzeugte mit gutem Tempospiel – Markus Hansen traf aus sechs Metern zum 3:0 nach vier Minuten.

Doch jetzt zeigten auch die Gäste aus Aue ihre Qualität: Sveinbjörn Petursson im Tor zeigte gute Paraden und vorne verkürzte Kammlodt auf 4:3 (10.). Doch die Lübecker behielten die Kontrolle über die Partie, fanden in der Abwehr immer bessere Lösungen und blieben offensiv treffsicher – Julius Lindskog Andersson besorgte mit dem Treffer zum 11:6 einen Fünf-Tore-Vorsprung (17.).

Acht-Tore-Führung zur Halbzeit

Und die Lübecker machten weiter Dampf, Klockmann im Tor vernagelte seinen Kasten und die Lübecker überrollten den Gegner aus Aue jetzt förmlich. Markus Hansen erhöhte per Tempogegenstoß auf 15:7 (22.) Und auch zur Pause waren es acht Tore Vorsprung – Sebastian Paraschiv verkürzte zum 18:10. Überragend in der ersten Halbzeit: Julius Lindskog Andersson, der schon im ersten Durchgang siebenmal erfolgreich war.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte der EHV. Der VfL ließ jetzt beste Möglichkeiten liegen und hatte defensiv zu oft das Nachsehen. Maximilian Lux verkürzte auf 20:15 (37.). Doch das Przybecki-Team fand schnell wieder in die Spur und hielt den Gegner auf Distanz – auch weil auf Klockmann im Tor weiterhin Verlass war. Lindskog-Andersson traf aus dem Rückraum zum 24:17 (45.). Als Fynn Gonschor nach einem Tempogegenstoß zehn Minuten vor dem Ende zum 27:20 traf (51.), nahm Aue-Coach Sigtryggsson seine letzte Auszeit, um sein Team noch einmal zurück ins Spiel zu bringen.

„Genauso wollten wir auftreten“

Doch spätestens als Carl Löfström nach einem weiteren Gegenstoß zum 30:22 traf, war die Partie endgültig entschieden. In den letzten Minuten konnte Piotr Przybecki dann nutzen, um dem wiedergenesenen Felix Kasch etwas Spielzeit zu verschaffen. Am Ende feierte der VfL einen nie gefährdeten 34:25-Erfolg.

„Wir waren heute von Beginn an aggressiv, genauso wollten wir auftreten“, resümierte VfL-Trainer Piotr Przybecki. „Wirklich alle haben heute ihren Teil dazu beigetragen, egal wer auf dem Feld stand oder auf der Bank saß. In der zweiten Halbzeit haben wir vielleicht etwas zu statisch gespielt, aber insgesamt haben wir sehr gut gespielt und verdient gewonnen.“

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