Am 11. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga empfängt der VfL Lübeck-Schwartau den HC Elbflorenz Dresden. Nach der Niederlage in Hüttenberg wollen die Lübecker vor heimischer Kulisse Wiedergutmachung betreiben. Unterstützung gibt es auch von Ministerpräsident Daniel Günther.

Viel Zeit zum Ärgern blieb nach der Niederlage in Hüttenberg nicht, am schon Montag begann VfL-Trainer Piotr Przybecki mit der intensiven Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden. „Wir wissen, dass wir in Hüttenberg in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler gemacht haben, aber jetzt wollen wir das Heimspiel gegen Dresden gewinnen“, so Przybecki. Und da erwartet den VfL erneut eine schwere Aufgabe. Die Dresdener beendeten die vergangene Saison auf Platz vier, gewannen auch in der Hansehalle deutlich. In dieser Saison lief es allerdings auch für das Team von Trainer Rico Göde noch nicht wie gewünscht, mit 7:11 Punkten steht der HCE auf Platz 15. „Sie haben aber immer gute Leistungen gezeigt, die Spiele oft knapp verloren“, weiß Przybecki. „Das ist eine richtig gute Mannschaft mit viel individueller Qualität.“

Gerade rechtzeitig vor den wichtigen Heimspielen gegen Dresden und Rostock könnte sich auch die personelle Situation beim VfL wieder etwas entspannen. Fynn Gonschor meldete sich im Training zurück, Fynn Ranke könnte nach seiner Knieverletzung und langer Ausfallzeit erstmals wieder im Kader stehen und auch Mex Raguse hofft nach seinem Nasenbeinbruch auf einen Einsatz. „Ich hoffe, dass beide dabei sind und uns helfen können“, so Przybecki, der erneut auf Kreisläufer Carl Löfström verzichten muss.

Ministerpräsident Günther in der Hansehalle

Am Mittwoch darf der VfL einen besonderen Gast in der Hansehalle begrüßen. Ministerpräsident Daniel Günther wird vor dem Spiel in der Halle ein Interview geben und die Partie dann von der Tribüne aus verfolgen. Tickets für das Spiel sind bis zum Anpfiff um 19:30 Uhr im Online-Shop oder ab 18 Uhr an der Abendkasse zu bekommen. Sportdeutschland. TV überträgt das Spiel ab 19:15 Uhr.