Vorbericht zum DHB-Pokalspiel gegen Magdeburg

In der ersten Runde des DHB-Pokals trifft der VfL Lübeck-Schwartau beim Final-Four-Turnier auf den Erstligisten SC Magdeburg. „Das ist natürlich eine Hammer-Aufgabe“, weiß VfL-Trainer Torge Greve. „Eine der vier besten Mannschaften in Deutschland.“

Nach über einem Monat Vorbereitung steht am Samstag das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Und auch wenn die Lübecker gegen den Bundesligisten aus Magdeburg als klarer Außenseiter antreten, herrscht Aufbruchstimmung. „Man merkt, dass es bei allen kribbelt. Die Jungs freuen sich, dass die Zeit der Testspiele vorbei ist und es wieder zur Sache geht“, so Greve.

Der SC Magdeburg beendete die vergangene Saison als Vierter der Bundesliga und spielte beim Final-Four-Turnier in Hamburg – und auch in diesem Jahr peilt der SCM die Endrunde an. „Wer nach Hamburg will, muss die erste Hürde Schwartau überspringen. Das Ziel ist klar, wir wollen ins Achtelfinale“, erklärte SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt, der sein Team davor warnte, den Zweitligisten zu unterschätzen. „Schwartau ist vergangene Saison Dritter in der 2. Liga gewesen. Die Mannschaft ist keine Laufkundschaft, da müssen wir uns von Anfang an konzentrieren, um der Favoritenrolle gerecht zu werden.“

Dass es für den VfL dennoch nur eine kleine Chance gibt, ist sich Torge Greve bewusst. „Der SCM entscheidet über den Ausgang des Spiels, das ist doch klar. Ich befasse mich aber nur mit meiner Mannschaft. Wir wollen mutig sein, diszipliniert spielen und so lange wie möglich mithalten. Das ist unser erstes Pflichtspiel, natürlich wollen wir in die nächste Runde.“

Schon im Test gegen die SG Flensburg-Handewitt zeigten die Lübecker, dass man gegen einen Erstligisten phasenweise auf Augenhöhe spielen kann – das Tempospiel der SG machte dem Greve-Team besonders in der zweiten Halbzeit aber schwer zu schaffen. „Auch Magdeburg hat ein Tempospiel auf höchstem Niveau. Für uns wird es wichtig sein, die erste und zweite Welle besser zu verhindern als gegen Flensburg“.

Verzichten muss Greve auf die Verletzten Sebastian Damm (Bänderdehnung), Martin Waschul (gebrochener Daumen) und Toni Podpolinski (Knieprobleme). Anwurf in der Volksbank Arena Hildesheim ist am Samstag um 18:30 Uhr. Zuvor trifft Gastgeber Hildesheim auf Hannover-Burgwedel. Das Finale findet am Sonntag um 17 Uhr statt.

 

2018-08-17T17:09:32+00:00Freitag, 17. August 2018|