Der Tabellenvierte trifft auf den Fünften: Der VfL Lübeck-Schwartau empfängt den HC Elbflorenz zum Verfolgerduell in der 2. Bundesliga. Finn Kretschmer freut sich auf ein Wiedersehen mit Bruder Nils.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nach dem Auswärtssieg beim Wilhelmshavener HV nicht, nach einem freien Tag bat Trainer Piotr Przybecki am Montag zur Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den HC Elbflorenz. „Nach der langen spielfreien Zeit haben wir etwas gebraucht, um unseren Rhythmus wieder zu finden. Jetzt bin ich froh, dass es schnell weiter geht“, so Przybecki. „Am Mittwoch erwartet uns ein richtig schweres Heimspiel.“

Für Finn Kretschmer ist die Partie gegen den HCE und seinen Bruder Nils immer noch ein ganz besonders – auch nach vielen vergangen Duellen. „Ich glaube, in der Statistik liege ich immer noch vorne und ich will meine Führung natürlich ausbauen. Nils ist nach seiner Verletzung jetzt wieder richtig gut drauf, überhaupt spielt Elbflorenz eine richtig gute Saison – besonders auswärts. Wir sind allerdings enorm heimstark und wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen.“

Heim- gegen Auswärtsstärke

Schon sieben Spiele konnten die Dresdener in dieser Saison auswärts gewinnen – nur der HSV Hamburg und der TuS N-Lübbecke waren in der Fremde öfter erfolgreich (achtmal). Der VfL hingegen ist eines der stärksten Heimteams der Liga, gegen den HC Elbflorenz kann das Przybecki-Team den zehnten Heimsieg der Saison einfahren. „Wir wissen, was wir können, besonders zuhause“, so Kretschmer. „Wir gehen mit breiter Brust in das Duell mit Dresden.“

Siebenmal gab es das Aufeinandertreffen der beiden Vereine in der 2. Bundesliga bereits, erst zweimal war der VfL siegreich. Zwei Partien endeten unentschieden, dreimal gewann der HCE. Das Hinspiel in Dresden konnten die Lübecker für sich entscheiden. „Es waren in der Vergangenheit immer enge Spiele gegen Lübeck-Schwartau“, weiß HCE-Trainer Rico Göde. „Ich denke, das wird es auch dieses Mal werden. Wenn wir es wieder schaffen, das Spiel lange offen zu halten, dann brauchen wir eine bessere Endkampfgestaltung als noch im Hinspiel, um etwas zählbares mitzunehmen.“

Anwurf ist am Mittwochabend um 19:30 Uhr. Die Vorberichterstattung aus der Lübecker Hansehalle beginnt bereits ab 19:15 Uhr live auf vfl-tv.com.