Der VfL Lübeck-Schwartau reist am Mittwoch zum Nachholspiel bei der SG BBM Bietigheim. Nach der knappen Niederlage beim TuS N-Lübbecke wollen die Lübecker in Bietigheim an die Erfolge der vergangenen Wochen anknüpfen. Anpfiff des Spiel in der Halle am Viadukt in Bietigheim ist um 19:30 Uhr.

Es geht Schlag auf Schlag – die Partie in Bietigheim ist das dritte von ingesamt sieben Spielen im Dezember. Das stellt VfL-Trainer Piotr Przybecki vor die Herausforderung, die Belastungen zu verteilen und den Spielern die nötige Regenration zu verschaffen. „Die Partie in Lübbecke war sehr intensiv, wir haben am Ende schon gemerkt, dass die Kräfte etwas geschwunden sind“, so der VfL-Coach. Und schon am Mittwoch geht es weiter, mit „Lübeck Air“ geht es per Flieger nach Stuttgart.

Bietigheim wieder erstarkt

Der kommende Gegner musste nach positiven Corona-Fällen nicht nur die Partie gegen den VfL im November verlegen, sondern sich auch in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Nach dem Neustart mussten die Schwaben zwei Niederlagen einstecken, meldeten sich jetzt aber mit einem deutlichen Erfolg gegen den Wilhelmshavener HV zurück. „Bietigheim hat sehr viel Potential in der Mannschaft und das hat man jetzt gegen Wilhelmshaven auch gesehen. Ich erwarte daher ein schweres Spiel und einen Gegner auf Augenhöhe. Wie schon gegen Lübbecke wird es auch in Bietigheim wieder auf Kleinigkeiten ankommen“, sagt VfL-Trainer Piotr Przybecki.

Mit nur vier Pluspunkten aus ingesamt nur sechs Spielen steht die SG BBM aber immer noch im Tabellenkeller der 2. Bundesliga. „Die haben jetzt schon viel Druck und werden gegen uns alles geben, um auch dieses Spiel zu gewinnen. Wir sind aber derzeit in einer guten Form, wollen wieder eine aggressive Abwehr stellen und mit unserem Tempospiel überzeugen. Wenn uns das gelingt, haben eine Chance auf die zwei Punkte“, so Przybecki selbstbewusst.

Keine weiteren Ausfälle

Janik Schrader und Jasper Bruhn, die nach Spiel gegen Lübbecke angeschlagen waren, meldeten sich am Montag zurück und konnten am Mannschaftstraining teilnehmen. Thees Glabisch und Jan Schult mussten hingegen weiterhin aussetzen. „Wir haben einen breiten Kader, aber ich bin sehr froh, dass keine weiteren Spieler ausfallen“, so Przybecki.